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Christian Dischinger - Ihr Immobilienexperte in Regensburg
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Schlagwortarchiv für: Immobilienbewertung

Was beim Immobilienkauf schieflaufen kann – und wie Sie es besser machen

23. Juli 2025/in Content MAX

Der Kauf einer Immobilie ist oft eine emotionale und finanzielle Ausnahmesituation. Schnell ist eine Entscheidung getroffen – doch ohne gründliche Vorbereitung und fachliche Unterstützung können schwerwiegende Fehler passieren. Wir zeigen, wo die größten Stolperfallen lauern und wie Sie sie vermeiden.

Ohne Plan ins Besichtigungschaos: Warum Vorbereitung entscheidend ist

Viele Kaufinteressenten starten ohne klare Vorstellung in den Immobilienmarkt. Die Folge: endlose Besichtigungstermine, Verwirrung über Preise und Lagen, Stress bei der Entscheidungsfindung. Wer hingegen vorab klärt, was wirklich wichtig ist – von Budgetgrenzen über Wohnlage bis hin zur gewünschten Ausstattung – kann gezielt suchen und spart sich viel Frust. Auch eine frühzeitige Finanzierungszusage durch die Bank schafft Sicherheit und macht Sie bei Verkäufern zu einem verlässlichen Interessenten. Denn wer vorbereitet ist, kann schneller und überlegter handeln, wenn die passende Immobilie auftaucht.

Emotional statt rational: Wenn das Bauchgefühl die Oberhand gewinnt

Ein gemütliches Wohnzimmer, ein schöner Garten oder die tolle Aussicht: Viele Käufer lassen sich von ersten Eindrücken leiten und treffen Entscheidungen, die später bereut werden. Dabei geraten oft wichtige Fragen in den Hintergrund – etwa zum baulichen Zustand, zur Energieeffizienz oder zu den laufenden Kosten. Gerade in Zeiten knapper Immobilienangebote ist es verlockend, schnell zuzuschlagen, um kein Objekt zu verpassen. Doch wer nicht nüchtern analysiert und vergleicht, riskiert langfristige finanzielle und wohnliche Nachteile. Ein erfahrener Makler kann hier eine wichtige Rolle spielen: Er bringt Fachwissen ein, stellt die richtigen Fragen und sorgt dafür, dass Emotion und Realität im Gleichgewicht bleiben.

Vertragsprüfung nicht vernachlässigen: Sicher zum Kaufabschluss

Ist die Entscheidung für eine Immobilie gefallen, beginnt der rechtlich anspruchsvolle Teil des Prozesses. Kaufverträge sind komplex und enthalten oft Klauseln, die auf den ersten Blick harmlos wirken, aber weitreichende Folgen haben können. Wer hier ohne juristische oder fachliche Prüfung unterschreibt, geht ein unnötiges Risiko ein. Auch Themen wie Altlasten, Rechte Dritter oder nicht genehmigte Umbauten können später teuer werden. Ebenso wichtig: Die Abwicklung beim Notar und die zeitliche Koordination mit Finanzierung, Übergabe und Eintrag ins Grundbuch. All das sind Punkte, bei denen fachkundige Unterstützung entscheidend sein kann.

Fazit

Ein Immobilienkauf ist mehr als eine Unterschrift unter einem Vertrag – er ist ein komplexer Prozess, bei dem viele Faktoren zusammenkommen. Ohne klare Vorbereitung, sachliche Bewertung und kompetente Begleitung passieren schnell Fehler, die sich vermeiden ließen. Wer sich frühzeitig professionelle Unterstützung holt, gewinnt nicht nur Sicherheit, sondern auch Zeit und Nerven.

Sie möchten beim Immobilienkauf auf der sicheren Seite sein? Dann lassen Sie sich von uns beraten – kompetent, unabhängig und an Ihrer Seite. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für Ihre persönliche Käuferberatung.

 




 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s DALL·E.

 

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https://dischinger-immobilien.de/wp-content/uploads/2025/07/25_KW30_Fehler_Immobilienkauf_klein_Copyright_Wordliner.jpg 628 1200 https://dischinger-immobilien.de/wp-content/uploads/2024/07/Regensburg-Makler-Dischinger-Immobilien.png 2025-07-23 12:54:052025-07-23 12:54:05Was beim Immobilienkauf schieflaufen kann – und wie Sie es besser machen

Baukrise statt Bauboom: Wie der Stillstand am Bau den Immobilienmarkt neu sortiert

16. Juli 2025/in Content MAX

Steigende Baukosten, fehlende Fachkräfte und hohe Zinsen sorgen dafür, dass vielerorts keine neuen Wohnhäuser mehr entstehen. Der Neubau-Stillstand verändert nicht nur das Stadtbild, sondern verschiebt auch die Dynamik auf dem Immobilienmarkt. Für Eigentümer von Bestandsimmobilien eröffnen sich dadurch neue Verkaufschancen.

 

Teures Bauen, zögernde Bauträger

Der Bedarf an Wohnraum ist nach wie vor hoch – vor allem in Städten, Speckgürteln und Wachstumsregionen. Doch wer derzeit bauen will, stößt schnell an finanzielle Grenzen: Rohstoffe und Handwerkerleistungen sind teuer, die Zinsen für Baukredite deutlich gestiegen. Die Folge: Viele Bauprojekte werden aufgeschoben oder ganz gestrichen.

Auch wenn erste Zahlen für 2025 eine leichte Erholung bei den Baugenehmigungen andeuten – besonders im Einfamilienhaussegment –, bleibt der Neubau weit hinter dem Ziel von 400.000 neuen Wohnungen jährlich zurück. Die Baubranche spricht von einer „dauerhaften Delle“, viele Experten sogar von einer strukturellen Krise.

Wenn Neubauten fehlen, wird der Bestand zur Hauptrolle

Die unmittelbare Folge: Das Angebot an neuen Immobilien sinkt – und das in einem ohnehin angespannten Markt. Suchende, die ursprünglich auf einen Neubau spekulierten, weichen nun vermehrt auf Bestandsobjekte aus. Damit rückt der vorhandene Immobilienbestand stärker in den Fokus der Nachfrage.

Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf die Preisbildung. Während sich in den vergangenen Monaten vielerorts eine Preisstabilisierung oder sogar ein leichter Rückgang beobachten ließ, kehrt sich dieser Trend bei gut erhaltenen Bestandsimmobilien teilweise wieder um – zumindest in bestimmten Lagen.

Strategischer Vorteil: Warum Eigentümer jetzt im Vorteil sind

Für Eigentümer von Bestandsimmobilien eröffnet diese Situation neue Möglichkeiten. In einem Markt, in dem weniger Neubauten fertiggestellt werden, steigt die Attraktivität vorhandener Objekte – besonders wenn diese gut gepflegt und sofort bezugsbereit sind.

Verkäufer können davon profitieren, dass ihre Immobilie im derzeitigen Marktumfeld eine gestiegene Relevanz hat. Vor allem bei Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Wohnungen in beliebten Stadtteilen kann sich die Nachfrage wieder beleben. Wichtig ist jedoch, mit realistischen Preisvorstellungen und einer fundierten Marktanalyse in den Verkauf zu gehen.

 

 

Sie besitzen eine Immobilie und denken über einen Verkauf nach? Die aktuelle Marktsituation könnte Ihnen entgegenkommen. Der Rückgang beim Neubau macht Bestandsobjekte gefragter – und erhöht die Chance auf einen lukrativen Verkauf.

Wir analysieren für Sie, wie sich die Neubau-Flaute konkret auf den Preis Ihrer Immobilie auswirkt – und zeigen Ihnen, wie Sie davon profitieren können. Kontaktieren Sie uns für eine fundierte Beratung.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Bubuzya /Depositphotos.com

 

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https://dischinger-immobilien.de/wp-content/uploads/2025/07/25_KW29_Depositphotos_252753502_XL_klein_Copyright_Bubuzya.jpg 628 1200 https://dischinger-immobilien.de/wp-content/uploads/2024/07/Regensburg-Makler-Dischinger-Immobilien.png 2025-07-16 11:54:562025-07-16 11:54:56Baukrise statt Bauboom: Wie der Stillstand am Bau den Immobilienmarkt neu sortiert

Geerbtes Haus: Diese Steuern und Kosten erwarten Sie

9. Juli 2025/in Content MAX

Eine Immobilie zu erben klingt nach Vermögenszuwachs, bringt jedoch auch finanzielle Verpflichtungen mit sich – von Erbschaftssteuer über Renovierungen bis zu laufenden Nebenkosten. Wer den Überblick über Steuern, Fristen und Unterhalt behält, trifft fundierte Entscheidungen und schützt das Erbe.

Bevor Sie konkrete Schritte planen, sollten Sie zunächst den Verkehrswert des Hauses ermitteln. Ein unabhängiges Gutachten oder eine professionelle Marktpreiseinschätzung liefert die Grundlage, um Freibeträge korrekt zu berechnen, Finanzierungsbedarf abzuschätzen und Verkaufspreise realistisch festzulegen. Ohne fundierten Wert drohen falsche Steuerbescheide, langwierige Auseinandersetzungen unter Miterben und unnötige Verluste an Zeit und Geld.

Wann fällt Erbschaftssteuer an?

Ob und wie viel Erbschaftssteuer Sie zahlen müssen, hängt in Deutschland von zwei Faktoren ab: dem Verwandtschafts­verhältnis und dem taxierten Immobilienwert. Ehepartnern stehen derzeit 500.000 Euro Freibetrag zu, Kindern 400.000 Euro, während bspw. Geschwister und Schwiegereltern nur 20.000 Euro abziehen dürfen. Übersteigt der Wert der Immobilie diesen Rahmen, greift eine gestaffelte Steuer von sieben bis dreißig Prozent. Ist das Objekt das bisherige Familienheim und zieht der überlebende Partner unverzüglich ein oder bleibt dort wohnen, entfällt die Steuer völlig – für Kinder gilt dies bis zu 200 Quadratmetern Wohnfläche. Wichtig ist, dass das Erbe spätestens drei Monate nach Kenntnis des Erbfalls beim Finanzamt angezeigt wird, sonst drohen Zuschläge.

Laufende Kosten der geerbten Immobilie

Nach dem Steuerbescheid beginnen die Alltagskosten. Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Wartung und kleine Reparaturen laufen auch bei Leerstand weiter. Grob kalkuliert verschlingen diese Pflichtabgaben jährlich ein bis zwei Prozent des Marktwerts. Hinzu kommen Strom- und Heizungs­bereitstellung, Schornsteinfeger, Müllabfuhr und gegebenenfalls Hausverwaltungsgebühren.

Steht das Haus länger leer, können Feuchtigkeitsschäden, Vandalismus oder neue Energieauflagen teure Sanierungen erzwingen. Liegt außerdem noch ein alter Hypothekenkredit auf der Immobilie, muss der Erbe die Raten fortführen oder neu verhandeln. Ohne solide Rücklagen kann das vererbte Haus so schneller zur finanziellen Last werden, als viele erwarten.

Verkauf als Weg zur Entlastung

Wer weder selbst einziehen noch vermieten will, erreicht durch einen zeitnahen Verkauf häufig die größte Planungssicherheit. Erlös und Steuern sind klar kalkulierbar, laufende Ausgaben entfallen, und das Kapital ist frei verfügbar. Zu beachten ist lediglich die Zehn-Jahres-Frist für die Spekulationssteuer: Liegen zwischen Kauf des Erblassers und Ihrem Verkauf weniger als zehn Jahre, muss der Wertzuwachs regulär versteuert werden – es sei denn, das Haus wurde im Jahr des Verkaufs sowie in den beiden Vorjahren zu Wohnzwecken genutzt. Eine fachkundige Beratung durch einen erfahrenen Makler kann sich gerade zur Abklärung solcher Fragen lohnen.

Stehen Sie vor schwierigen Entscheidungen rund um Ihr Erbe? Sprechen Sie mit uns – wir klären Ihre Spielräume und begleiten Sie auf Wunsch bis zum lukrativen Verkauf, der Sie nachhaltig entlastet.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © toyotoyo/Depositphotos.com

 

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Schritt für Schritt ins Eigenheim: Ihre Checkliste für den Immobilienkauf

18. Juni 2025/in Content MAX

Der Kauf eines Eigenheims ist für die meisten eine der größten Entscheidungen im Leben – und oft auch eine der komplexesten. Zwischen Finanzierung, Besichtigung und Notartermin warten zahlreiche Aufgaben. Damit Sie nichts übersehen und jede Phase mit Klarheit meistern, haben wir für Sie eine praxisnahe Checkliste zusammengestellt. So behalten Sie stets den Überblick – von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe.

  1. Finanzierung klären: Was können und wollen Sie sich leisten?

  • Ermitteln Sie Ihr realistisches Budget – inklusive Eigenkapital, monatlicher Belastung und Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler etc.)
  • Prüfen Sie verschiedene Finanzierungsmodelle: Annuitätendarlehen, Bausparvertrag, Fördermittel
  • Holen Sie frühzeitig Angebote von Banken oder Finanzberatern ein – und sichern Sie sich eine Finanzierungsbestätigung für den Ernstfall
  • Planen Sie einen finanziellen Puffer für Renovierung, Umzug oder unvorhergesehene Kosten ein
  1. Ziel definieren und Immobilien suchen

  • Legen Sie Ihre Wohnwünsche und Prioritäten fest: Lage, Größe, Zimmeranzahl, Garten, Stellplatz, Infrastruktur
  • Nutzen Sie verschiedene Kanäle: Immobilienportale, Maklerkontakte, Zeitungen, lokale Netzwerke
  • Erstellen Sie eine Vergleichsliste, um Angebote besser einschätzen zu können
  • Vereinbaren Sie Besichtigungstermine – am besten zu unterschiedlichen Tageszeiten, um ein realistisches Bild zu erhalten
  • Achten Sie auf Bausubstanz, Energieausweis, Grundriss und mögliche Modernisierungsbedarfe
  1. Gründlich prüfen: Faktencheck vor dem Kauf

  • Lassen Sie die Immobilie im Zweifel von einem Sachverständigen oder Architekten prüfen
  • Studieren Sie alle Unterlagen: Grundbuchauszug, Energieausweis, Flurkarte, Protokolle der Eigentümerversammlungen (bei Eigentumswohnungen)
  • Klären Sie: Gibt es Baulasten, Altlasten oder Sondernutzungsrechte?
  • Prüfen Sie die monatlichen Nebenkosten und den Zustand der Haustechnik (Heizung, Leitungen, Dach)
  • Sprechen Sie mit dem Makler oder Verkäufer offen über bekannte Mängel oder anstehende Reparaturen
  1. Den Kauf vorbereiten und sicher abschließen

  • Einigung mit dem Verkäufer über Preis und Übergabemodalitäten erzielen
  • Lassen Sie den Kaufvertragsentwurf durch einen Notar erstellen und prüfen Sie diesen sorgfältig
  • Vereinbaren Sie mit der finanzierenden Bank die finalen Kreditkonditionen
  • Notartermin wahrnehmen: Kaufvertrag unterzeichnen, Zahlungsmodalitäten klären
  • Nach Kaufpreiszahlung erfolgt die Grundbucheintragung – damit sind Sie offiziell Eigentümer
  • Planen Sie den Umzug und die Übergabe sorgfältig: Übergabeprotokoll, Zählerstände, Schlüssel, evtl. Renovierung

 

Sie wollen beim Immobilienkauf nichts dem Zufall überlassen? Dann fordern Sie unsere vollständige Checkliste als PDF an – oder lassen Sie sich persönlich von uns durch den gesamten Prozess begleiten. Kontaktieren Sie uns – damit aus Ihrer Suche nach dem Eigenheim ein sicheres und gut vorbereitetes Vorhaben wird.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © aoo8449/Depositphotos.com

 

Chiffre: KUF_KAU _ 5

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Wenn der Mieter bleibt: So gelingt der Verkauf vermieteter Immobilien

11. Juni 2025/in Content MAX

Eine vermietete Wohnung oder ein vermietetes Haus zu verkaufen, ist keine alltägliche Transaktion. Eigentümer sehen sich mit einer Reihe rechtlicher und emotionaler Aspekte konfrontiert, die weit über den klassischen Immobilienverkauf hinausgehen. Dennoch: Auch mit bestehendem Mietverhältnis kann eine Immobilie attraktiv veräußert werden – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Wen spricht eine vermietete Immobilie an – und was ist sie wert?

Nicht jeder Kaufinteressent ist automatisch auch bereit, eine Wohnung mit bestehendem Mietvertrag zu übernehmen. Viele Privatkäufer bevorzugen leerstehende Objekte zur Eigennutzung. Doch genau hier liegt die Chance für Eigentümer: Eine vermietete Immobilie spricht eine ganz eigene Zielgruppe an – Kapitalanleger. Für sie steht die laufende Mieteinnahme im Vordergrund, nicht die persönliche Nutzung.

Damit verändern sich auch die Kriterien für die Bewertung: Nicht mehr nur Lage, Zustand und Ausstattung zählen, sondern auch Mietrendite, Mietverhältnis und Perspektive der Wertentwicklung. Wer also seine Immobilie mit Mieter verkaufen möchte, sollte die Immobilie als Investmentangebot positionieren. Eine realistische Einschätzung des Marktwerts und der Renditekennzahlen schafft Vertrauen und erhöht die Verkaufschancen deutlich.

Mit den Mietern auf Augenhöhe kommunizieren

Ein erfolgreicher Verkauf gelingt nur selten ohne die Einbindung der Mieter. Zwar darf eine vermietete Immobilie grundsätzlich verkauft werden – unabhängig vom Willen der Mieter. Doch für ein gutes Miteinander und einen reibungslosen Ablauf empfiehlt sich eine frühzeitige, transparente Kommunikation. Mieter haben das Recht, über den Eigentümerwechsel informiert zu werden, Besichtigungen dürfen nicht unangekündigt stattfinden, und der neue Eigentümer tritt automatisch in das bestehende Mietverhältnis ein.

Eine vertrauensvolle Ansprache hilft, Ängste zu nehmen und Konflikten vorzubeugen. Manche Mieter zeigen sogar selbst Kaufinteresse oder kennen Interessenten im privaten Umfeld – auch das kann eine Option sein, die sich nur durch offene Gespräche ergibt. Wichtig ist: Rechte und Pflichten beider Seiten zu kennen und zu respektieren.

Zwischen Marktchancen und gesetzlichen Vorgaben abwägen

Ob sich der Verkauf einer vermieteten Immobilie lohnt, hängt nicht nur von der Immobilie selbst ab, sondern auch vom aktuellen Marktumfeld. In Zeiten hoher Nachfrage nach Anlageobjekten und niedriger Zinsen waren vermietete Wohnungen stark gefragt. Steigt jedoch das Zinsniveau und sinken die Renditeerwartungen, können Kapitalanleger zurückhaltender werden.

Hinzu kommen gesetzliche Faktoren: Kündigungsschutz, Mietpreisbremse oder energetische Sanierungspflichten beeinflussen die Attraktivität für Käufer. Deshalb sollten Eigentümer die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt genau verfolgen und professionell bewerten lassen, wann ein geeigneter Verkaufszeitpunkt ist. Mit der richtigen Strategie lässt sich auch in einem anspruchsvollen Umfeld ein guter Preis erzielen.

Sie möchten Ihre vermietete Immobilie verkaufen, sind sich aber unsicher, wie Sie das sicher angehen? Wir beraten Sie gern zu Chancen, Risiken und dem optimalen Ablauf. Diskret, rechtssicher und marktorientiert – damit Ihre Immobilie in den richtigen Händen landet und Sie ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Kontaktieren Sie uns! Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Verkauf.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © elxeneize/Depositphotos.com

 

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Zwangsversteigerung: So vermeiden Sie das Schlimmste

4. Juni 2025/in Content MAX

Wenn das eigene Zuhause zur Belastung wird, sind schnelle und durchdachte Entscheidungen gefragt. Denn wer Zahlungsschwierigkeiten ignoriert, riskiert die Zwangsversteigerung – und damit oft einen massiven finanziellen Verlust. Doch es gibt Auswege: Mit einem gezielten Notverkauf lässt sich in vielen Fällen ein deutlich besseres Ergebnis erzielen – finanziell wie emotional.

 

 

Wird ein Immobilienkredit nicht mehr bedient, bleibt der Bank langfristig nur der Ausweg einer Zwangsversteigerung. Das zuständige Amtsgericht setzt einen Termin an, bei dem das Objekt öffentlich versteigert wird. Der Erlös fließt zunächst an die Gläubiger – oft bleibt für den Eigentümer kaum etwas übrig. Der Marktpreis kann deutlich unter dem tatsächlichen Wert liegen, insbesondere wenn Bieter ausbleiben oder der Zustand der Immobilie problematisch ist.

Noch schwerer wiegen die psychologischen Belastungen. Eigentümer erleben den Verlust ihres Zuhauses öffentlich und unter großem Druck. Rechtzeitig gegenzusteuern ist daher nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine menschlich sinnvolle Entscheidung.

Frühzeitig aktiv werden: Der geplante Notverkauf als Ausweg

Viele Betroffene warten zu lange. Dabei ist der Handlungsspielraum am größten, solange die Immobilie noch nicht zur Versteigerung angesetzt ist. In dieser Phase kann ein geordneter Verkauf auf dem freien Markt vorbereitet werden – mit deutlich mehr Kontrolle über Preis, Timing und Ablauf.

Ein geplanter Notverkauf bietet die Chance, Gläubiger in den Prozess einzubinden, offene Schulden zu regulieren und ein neues finanzielles Fundament zu schaffen. Wer aktiv kommuniziert und frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, hat realistische Chancen auf einen Verkauf zu fairen Konditionen – ohne die Demütigung des Auktionssaals.

Makler als Krisenmanager: Schnell verkaufen, Werte erhalten

In schwierigen finanziellen Situationen zählt jede Woche. Ein erfahrener Immobilienmakler kennt nicht nur den Markt, sondern auch die besonderen Anforderungen eines Notverkaufs. Durch gezielte Maßnahmen – etwa eine passgenaue Vermarktung, einen gepflegten Auftritt und ein Netzwerk aus vorgemerkten Interessenten – lässt sich meist rasch ein Käufer finden.

Ein kompetenter Makler fungiert dabei nicht nur als Vermittler, sondern oft auch als emotionaler Stabilisator. Er hilft, realistische Preise zu definieren, steht bei Gesprächen mit Gläubigern zur Seite und übernimmt die gesamte Abwicklung. Für Eigentümer bedeutet das vor allem eines: Entlastung. Und die Möglichkeit, mit einem geregelten Übergang einen klaren Schlussstrich zu ziehen – ohne zusätzliche Verluste.

Stehen Sie unter finanziellem Druck? Bahnt sich eine Zwangsversteigerung an? Zögern Sie nicht. Wir stehen an Ihrer Seite, um mit einem gezielten Notverkauf das Schlimmste zu verhindern. Unsere Experten unterstützen Sie diskret, schnell und kompetent – damit aus der Krise keine Katastrophe wird. Kontaktieren Sie uns jetzt und holen Sie sich bereits jetzt Hilfe, noch bevor der Gerichtsvollzieher klingelt.

 

 

Hinweise

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Foto: © albund/Depositphotos.com

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Immobilienverkauf – wann Steuern entfallen

28. Mai 2025/in Content MAX

Wer seine Immobilie mit Gewinn verkauft, erlebt manchmal eine böse Überraschung vom Fiskus – die sogenannte Spekulationssteuer droht. Doch es gibt eindeutige Spielregeln, wie der Verkauf steuerlich unbelastet bleibt. Dieser Beitrag erklärt Ihnen, welche Fristen und Bedingungen Sie beachten sollten, um Ihre Immobilie sorgenfrei und ohne Steuerabzug zu veräußern.

Wer Immobilien kauft und mit Gewinn verkauft, muss das Finanzamt am Erlös beteiligen – allerdings nicht unbegrenzt. Konkret liegt die entscheidende Grenze bei zehn Jahren. Verkaufen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung nach Ablauf dieser Frist, gehört der erzielte Gewinn ganz allein Ihnen. Entscheidend ist dabei das Datum im Kaufvertrag. Jeder Verkauf, der innerhalb dieser Frist stattfindet, wird hingegen steuerlich relevant und könnte Ihren Gewinn empfindlich schmälern.

Doch Vorsicht: Die Spekulationsfrist beginnt exakt mit dem Tag der notariellen Beurkundung des Kaufs. Wenn Sie nicht sicher sind, wann genau diese Frist endet, lohnt sich ein Blick in Ihre Unterlagen oder eine Beratung durch Experten, um böse Überraschungen beim Finanzamt zu vermeiden.

Steuerfreiheit durch Eigennutzung – diese Ausnahmen gelten

Gute Nachrichten für Selbstnutzer: Wenn Sie Ihre Immobilie selbst bewohnt haben, lockern sich die Regeln erheblich. Haben Sie das Haus oder die Wohnung mindestens im Verkaufsjahr und in den zwei Jahren davor selbst genutzt, entfällt die Spekulationssteuer komplett – egal, wie lange Sie Eigentümer waren. Diese Ausnahme ist besonders interessant, wenn Sie innerhalb kurzer Zeit Ihre Immobilie gewinnbringend weiterverkaufen möchten.

Aber Achtung: Selbst genutzte Ferienhäuser oder Zweitwohnsitze unterliegen strengeren Auflagen. Entscheidend ist, dass Sie die Immobilie dauerhaft als Hauptwohnsitz genutzt haben. Hier sollten Sie besonders genau planen und gegebenenfalls steuerrechtlichen Rat einholen, um sicherzustellen, dass Sie nicht ungewollt steuerpflichtig werden.

Der perfekte Zeitpunkt – wann keine Spekulationssteuer anfällt

Beim Immobilienverkauf gilt: Timing ist alles. Wer die steuerlichen Spielregeln kennt und klug nutzt, sichert sich einen maximalen Gewinn. Liegt Ihr Verkaufsdatum beispielsweise nur knapp vor dem Ablauf der Zehnjahresfrist, lohnt sich oft ein kurzer Aufschub. Schon wenige Monate können den Unterschied zwischen einer hohen Steuerzahlung und völliger Steuerfreiheit ausmachen.

Auch bei einer Selbstnutzung sollten Sie den Verkaufszeitpunkt genau überlegen. Besonders wenn Sie planen, aus der Immobilie auszuziehen, könnte es sinnvoll sein, den Verkauf so zu gestalten, dass Sie noch die Anforderungen der Selbstnutzung erfüllen und die Immobilie rechtzeitig veräußern.

Generell empfiehlt es sich, frühzeitig fachkundige Hilfe einzuholen, um alle steuerlichen Vorteile optimal auszuschöpfen. Der Verkauf einer Immobilie ist meist ein finanziell entscheidendes Ereignis – hier lohnt sich eine gute Beratung, um nicht unnötig Geld an den Fiskus zu verschenken.

Planen Sie gerade den Verkauf einer Immobilie und möchten sicherstellen, dass Ihr Gewinn nicht durch die Spekulationssteuer geschmälert wird? Unsere Experten helfen Ihnen dabei, den optimalen Zeitpunkt zu ermitteln und holen bei Bedarf zusätzlich steuerrechtliche Spezialisten an Bord. Melden Sie sich bei uns – so bleibt am Ende mehr von Ihrem Gewinn für Sie übrig.

 

 

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Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s DALL·E.

Chiffre: STR_EIG_6

 

 

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Wertfaktor Energie: Warum Nachhaltigkeit für Immobilien immer wichtiger wird

21. Mai 2025/in Content MAX

Energieeffizienz ist längst kein optionales Extra mehr, sondern rückt ins Zentrum der Kaufentscheidung. Gleichzeitig verschärfen sich gesetzliche Anforderungen. Wer seine Immobilie verkaufen möchte, kommt an modernen Energiestandards kaum vorbei. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich der energetische Zustand Ihrer Immobilie auf den Verkaufspreis auswirkt und wie Sie sinnvoll vorsorgen können.

 

 

Energieeffizienz als Verkaufsfaktor: Was Kaufinteressenten heute erwarten

Ob junge Familien, Kapitalanleger oder Senioren – viele Käufergruppen legen heute großen Wert auf geringe Verbrauchswerte, moderne Heiztechnik und eine gute Dämmung. Ein niedriger Energiebedarf senkt die laufenden Kosten und bietet gleichzeitig einen Schutz vor zukünftigen Preissteigerungen. Ein Haus mit guter Energiebilanz steht daher nicht nur für Nachhaltigkeit, sondern auch für Sicherheit und Werterhalt.

Oft zeigt sich das schon im ersten Eindruck: Häuser mit sichtbaren Sanierungsmaßnahmen oder modernen Fenstern wirken gepflegt und zukunftsfähig – ein entscheidender Vorteil bei der Vermarktung. Hinzu kommt der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis, der mittlerweile bei Besichtigungen verpflichtend vorzulegen ist und damit die energetische Qualität eines Objekts für jeden Interessenten transparent macht.

Politischer Druck wächst: Was auf Eigentümer zukommt

Nicht nur Käufer, sondern auch die Gesetzgebung verlangt verstärkt nach energetischem Handlungsbedarf. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie geplante EU-Vorgaben verschärfen den Druck insbesondere auf ältere, unsanierte Immobilien. In Zukunft könnte der Verkauf bestimmter Gebäude ohne energetische Nachbesserung eingeschränkt oder gar verboten werden.

Besonders Öl- und Gasheizungen geraten dabei in den Fokus der Regulierung. Eigentümer sollten sich frühzeitig mit dem energetischen Zustand ihrer Immobilie auseinandersetzen, um zukünftige Wertverluste zu vermeiden und rechtzeitig reagieren zu können. Der Aufwand für eine Sanierung ist planbar – aber nur, wenn man sich frühzeitig informiert und vorbereitet.

Energetisch modernisieren – lohnt sich das wirklich?

Viele Eigentümer stellen sich die Frage, ob sich eine energetische Sanierung finanziell rechnet. Die Antwort hängt vom Zustand der Immobilie, dem regionalen Markt und den Maßnahmen selbst ab. In vielen Fällen führen Modernisierungen nicht nur zu einer besseren Energieeffizienzklasse im Ausweis, sondern ermöglichen auch einen höheren Verkaufspreis und eine deutlich schnellere Vermittlung.

Maßnahmen wie die Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch von Fenstern oder der Einbau einer Wärmepumpe wirken sich oft direkt positiv auf die Marktchancen aus. Hinzu kommen Förderprogramme, die einen Teil der Investitionen abfedern können. Wichtig ist jedoch eine gezielte Planung, die sowohl den Sanierungsaufwand als auch die Vermarktungsstrategie berücksichtigt. Hier zahlt sich die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Makler und ggf. einem Energieberater aus.

Ist Ihre Immobilie energetisch zukunftsfähig? Wenn Sie den Verkauf planen, sollten Sie wissen, welchen Einfluss der energetische Zustand auf Preis und Vermarktungschancen hat. Wir unterstützen Sie bei der Einschätzung, zeigen sinnvolle Sanierungsoptionen auf und vermitteln bei Bedarf zuverlässige Energieberater. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Gespräch – und finden Sie gemeinsam mit uns den besten Weg, den Wert Ihrer Immobilie im Einklang mit den Anforderungen der Zukunft zu steigern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zinsentwicklung: Was Immobilienkäufer jetzt wissen sollten

14. Mai 2025/in Content MAX

Wer heute eine Immobilienfinanzierung plant, sieht sich mit höheren Hürden und Kreditkosten konfrontiert. Zugleich lässt sich sagen, dass die Zinsen sich stabilisiert haben. Dennoch fragen sich gerade vor allem Interessierte von Immobilien, ob man jetzt ein Darlehen aufnehmen sollte oder ob es sich eher lohnt auf günstigere Konditionen zu warten.

Entwicklung der Zinsen

Noch vor wenigen Jahren lagen die Bauzinsen bei rund 1 % – ein historischer Tiefststand. Doch diese Ära des billigen Geldes ist vorbei. 2022 zog die Europäische Zentralbank die Zinsschraube an, um die Inflation zu bremsen und die Hypothekenzinsen steigen an. Ende 2023 kletterten zehnjährige Baukredite auf etwa 4 % – so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die gute Nachricht ist aber, dass die Zinsen sich wieder stabilisiert haben.

Aktuell liegen die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen in Deutschland typischerweise zwischen 3,5 % und 4,5 % effektiver Jahreszins für Darlehen mit einer Zinsbindung von 10 Jahren. Doch im Vergleich zu den 2010er-Jahren bleibt das Niveau hoch.

Zwischen Inflation und Konjunktur: Wie verhalten sich die Zinsen?

Wie es mit den Kreditzinsen weitergeht, hängt vor allem von der Inflation ab. Bleibt die Teuerung hoch, hat die EZB wenig Spielraum für Zinssenkungen. Sinkt sie, könnten vorsichtige Senkungen folgen. Auch die Konjunktur spielt mit hinein: Schwächelt die Wirtschaft, sinken meist die Kapitalmarktzinsen – was Kredite verbilligen kann. Ein deutlicher Zinsrückgang wird für 2025 jedoch nicht erwartet. Wahrscheinlicher ist eine Seitwärtsbewegung. Ein Rückfall auf frühere Rekordtiefs gilt als eher unwahrscheinlich.

Eigenheim trotz teurer Kredite?

Ob sich ein Immobilienkauf trotz hoher Zinsen lohnt, hängt stark von der persönlichen Lage ab. Wer nicht unter Druck steht, kann auf bessere Konditionen hoffen – riskiert aber steigende Preise, sobald die Zinsen sinken und die Nachfrage steigt. Umgekehrt ist eine Finanzierung auch jetzt möglich, etwa mit mehr Eigenkapital oder reduzierten Ansprüchen bei Lage und Größe. Auch bei geerbten Immobilien stellt sich die Frage: verkaufen oder Miterben auszahlen? Hohe Zinsen beeinflussen hier oft die Entscheidung – besonders, wenn eine spätere Umschuldung denkbar ist.

Abwarten oder zuschlagen – Expertenrat schafft Klarheit

Diese Abwägung lässt sich mit fachkundiger Unterstützung oft leichter bewältigen. Unabhängige Finanzierungsexperten können die finanzielle Lage analysieren und verschiedene Szenarien durchspielen – etwa welcher Zinssatz verkraftbar ist und wie sich unterschiedliche Zinsverläufe in den nächsten Jahren auf die Finanzierung auswirken würden. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und mehr Sicherheit für die weitere Planung.

Unsicher, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihre Immobilienfinanzierung ist? Wir stellen auf Wunsch den Kontakt zu unabhängigen Finanzierungspartnern her, die Ihre persönliche Situation sachlich einordnen. Parallel prüfen wir, welche Immobilienangebote zu Ihren Möglichkeiten passen. So entsteht eine fundierte Grundlage – für Entscheidungen, die auch in einem unsicheren Zinsumfeld tragen.

 



 

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

 

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Familienzuwachs: Stressfrei in ein größeres Zuhause

7. Mai 2025/in Content MAX

Nachwuchs kündigt sich an oder die Familie bekommt anderweitig Zuwachs – und plötzlich wirkt das bisherige Zuhause zu eng. Mehr Räume müssen her, ein Garten wäre schön oder schlichtweg mehr Bewegungsfreiheit gefragt. Doch wie organisiert man den Übergang zu einer größeren Immobilie, ohne dass der Umzug zum Kraftakt wird?

Wann lohnt der Umzug in ein größeres Zuhause wirklich?

Wenn die Wände gefühlt näher rücken, weil sich Nachwuchs ankündigt oder ein älteres Familienmitglied dauerhaft mit einzieht, stellt sich die Frage nach einer größeren Wohnlösung. Doch nicht immer ist es allein die Quadratmeterzahl, die den Ausschlag gibt. Entscheidend sind Faktoren wie die Aufteilung der Räume, die Nähe zu Schulen, Kitas und Geschäften sowie die Möglichkeit, im Grünen zu leben. Experten raten daher, zunächst eine Liste zu erstellen: Was genau fehlt im aktuellen Zuhause und was verspricht man sich von einer größeren Immobilie?

Hausverkauf und Neukauf geschickt koordinieren

Viele Familien stehen vor der Herausforderung, zeitgleich das alte Zuhause verkaufen und das neue finden zu müssen. Ein Verkauf unter Zeitdruck kann finanzielle Nachteile mit sich bringen, während eine zu späte Suche nach einer neuen Immobilie zu langen Übergangszeiten führt. Empfehlenswert ist, zunächst eine realistische Einschätzung des Verkaufspreises einzuholen und frühzeitig den Markt nach geeigneten Häusern oder Wohnungen zu sondieren. So gelingt der nahtlose Wechsel ohne unnötige Zwischenlösungen.

Finanzierung und Übergang klug planen

Besonders herausfordernd ist oft die Übergangszeit: Was, wenn das alte Haus verkauft, aber das neue noch nicht bezugsfertig ist? In solchen Fällen helfen Zwischenfinanzierungen und kurzfristige Mietlösungen, den Übergang zu überbrücken. Banken bieten hierfür oft spezielle Übergangskredite an, die flexibel und kurzfristig zur Verfügung stehen. Wichtig ist zudem eine gut abgestimmte Logistik – professionelle Unterstützung bei Umzug und Lagerung erleichtert diesen Prozess erheblich. Auch zeitlich versetzte Kauf- und Verkaufstermine können sinnvoll sein, wenn die Finanzierung dies erlaubt. Wer gut plant, kann Stress vermeiden und behält in jeder Phase die Kontrolle. Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle eines erfahrenen Immobilienberaters, der die Prozesse koordiniert und wichtige Kontakte vermittelt. Denn gerade in Phasen der Veränderung ist Verlass auf Expertise und gute Planung Gold wert.

 

Ihre Familie wächst und das jetzige Zuhause wird zu klein? Um Ihnen den Übergang zu erleichtern und einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, unterstützen wir Sie bei jedem Schritt – vom professionellen Verkauf Ihrer Immobilie bis hin zum Einzug ins passende neue Zuhause. Kontaktieren Sie uns rechtzeitig, damit Ihr Wohnungswechsel entspannt und stressfrei gelingt.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

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