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Hausverkauf mit laufender Finanzierung: Wege aus dem Kredit ohne teure Zusatzkosten

Ein neuer Job, familiäre Veränderungen oder der Wunsch nach etwas Neuem führen dazu, dass eine Immobilie verkauft werden soll, obwohl der Immobilienkredit noch lange nicht abbezahlt ist. Viele Eigentümer schrecken in dieser Situation vor hohen Zusatzkosten zurück, insbesondere vor der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung. Doch ein Verkauf trotz laufender Finanzierung ist möglich und oft lassen sich unnötige Gebühren vermeiden, wenn man die richtigen Schritte kennt und frühzeitig handelt.

 

 

Erst das Gespräch mit der Bank suchen und Klarheit schaffen

Bevor die Immobilie auf den Markt kommt, sollte immer der Kontakt zur finanzierenden Bank gesucht werden. Das Kreditinstitut kann genau aufzeigen, wie hoch die aktuelle Restschuld ist und welche Kosten bei einer vorzeitigen Ablösung des Darlehens entstehen würden. In diesem Gespräch wird auch geklärt, ob Sonderkündigungsrechte bestehen oder ob vertragliche Optionen genutzt werden können. Je besser Verkäufer ihre finanzielle Ausgangslage kennen, desto realistischer lässt sich der Verkaufspreis planen und desto sicherer werden spätere Überraschungen vermieden. Eine transparente Abstimmung mit der Bank schafft zudem Vertrauen und beschleunigt den gesamten Verkaufsprozess.

Wann Vorfälligkeitszinsen anfallen und wie sie entstehen

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist ein Ausgleich für die Bank, wenn ein Kredit vor dem vereinbarten Ende zurückgezahlt wird. Sie soll die entgangenen Zinsen ersetzen, die der Bank durch den vorzeitigen Ausstieg verloren gehen. Die genaue Höhe hängt von mehreren Faktoren ab, etwa der verbleibenden Laufzeit, dem aktuellen Zinsniveau und den vertraglichen Vereinbarungen. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass diese Entschädigung nicht in jedem Fall fällig wird. Nach zehn Jahren Laufzeit eines Immobilienkredits haben Darlehensnehmer ein gesetzliches Kündigungsrecht mit einer Frist von sechs Monaten. In diesem Fall darf die Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, was den Verkaufszeitpunkt entscheidend beeinflussen kann.

Alternativen zur teuren Ablösung des Darlehens

Nicht immer muss ein Kredit vollständig zurückgezahlt werden, wenn eine Immobilie den Besitzer wechselt. In manchen Fällen ist es möglich, dass der Käufer den bestehenden Kredit übernimmt. Das kann für beide Seiten attraktiv sein, insbesondere wenn der vereinbarte Zinssatz deutlich unter dem aktuellen Marktniveau liegt. Eine solche Übernahme erfordert allerdings die Zustimmung der Bank und eine Bonitätsprüfung des Käufers. Eine weitere Option ist die gezielte Planung des Verkaufszeitpunkts, etwa in der Nähe des Ablaufs der Zinsbindung oder nach Erreichen der Zehnjahresfrist. Mit einer guten Vorbereitung lassen sich so doppelte Kosten und unnötige Zinszahlungen vermeiden.

Ein erfahrener Immobilienmakler kann in dieser Phase eine wichtige Rolle spielen. Er koordiniert den Austausch zwischen Verkäufer, Bank und potenziellen Käufern, achtet auf realistische Zeitpläne und sorgt dafür, dass finanzielle und rechtliche Aspekte sauber ineinandergreifen. So wird der Hausverkauf trotz laufendem Kredit nicht zur Belastung, sondern zu einem gut kalkulierten Schritt in einen neuen Lebensabschnitt.

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen, obwohl der Kredit noch läuft? Sprechen Sie uns an. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess und finden gemeinsam mit Ihrer Bank die wirtschaftlich beste Lösung für Ihren Verkauf.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Nebenkosten beim Immobilienkauf: Womit Käufer rechnen sollten

Viele Menschen richten ihren Blick beim Erwerb einer Immobilie ausschließlich auf den ausgewiesenen Preis des Objekts und übersehen dabei, dass der eigentliche Aufwand oft deutlich höher liegt. Erst wenn Verträge unterschrieben werden, Behörden Zahlungen anfordern und Dienstleistungen vergütet werden müssen, zeigt sich, wie sehr sich die Gesamtsumme erhöhen kann.

 

 

Steuern, Verträge und Formalitäten: Welche zusätzlichen Beträge beim Kauf fällig werden

Rund um den Eigentumswechsel entstehen zahlreiche Kosten, die nicht direkt mit dem Gebäude oder dem Grundstück zusammenhängen, sondern mit dem rechtlichen und organisatorischen Ablauf des Kaufs. Die Grunderwerbsteuer ist in jedem Bundesland unterschiedlich hoch und fällt unmittelbar mit dem Vertragsabschluss an. Hinzu kommen die Honorare für den Notar sowie die Gebühren für die Eintragung im Grundbuch, ohne die kein rechtssicherer Eigentumswechsel stattfinden kann. Wer die Dienste eines Maklers in Anspruch nimmt, muss außerdem die vereinbarte Provision berücksichtigen, sofern sie nicht zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird. Je nach Objekt, Region und Kaufpreis kann sich aus all diesen Positionen ein erheblicher Betrag ergeben, der das Gesamtbudget deutlich beeinflusst. Deshalb ist es wichtig, diese Ausgaben von Anfang an wie einen festen Bestandteil des Kaufpreises zu behandeln und nicht als nachgelagertes Detail.

Ausreichende Rücklagen einplanen: Weshalb Eigenkapital für die Nebenkosten unverzichtbar ist

Finanzierende Banken berücksichtigen Kaufnebenkosten oft nur eingeschränkt, sodass sie in vielen Fällen nicht vollständig über ein Darlehen abgedeckt werden. Wer keine eigenen finanziellen Reserven eingeplant hat, gerät dadurch schnell unter Druck. Ein solides Polster sorgt dafür, dass Steuern, Gebühren und Honorare ohne zusätzliche Kredite beglichen werden können und die monatliche Belastung überschaubar bleibt. Gleichzeitig signalisiert ausreichend hinterlegtes Eigenkapital der Bank eine stabile finanzielle Basis und verbessert häufig die Konditionsgestaltung. Wer frühzeitig berechnet, welcher Betrag außerhalb des eigentlichen Kaufpreises bereitzuhalten ist, verschafft sich Handlungsspielraum und schützt sich vor Stress in einer Phase, die ohnehin von vielen Entscheidungen geprägt ist. Das Gefühl, jede Rechnung zuverlässig begleichen zu können, trägt spürbar zur Vorfreude auf das neue Zuhause bei.

Finanzieller Spielraum in der Finanzierung: Warum eine Reserve vor unvorhergesehenen Ausgaben schützt

Selbst bei sorgfältiger Planung können zusätzliche Posten auftreten, die sich im Vorfeld nicht vollständig abschätzen lassen. Manchmal wird nach dem Kauf eine kleine Modernisierung dringender als erwartet, ein Gutachten wird notwendig oder eine energetische Anpassung kostet mehr als zunächst angenommen. Wer seine Finanzierung ohne Reserve bis auf den letzten Euro ausreizt, gerät in solchen Situationen schnell ins Wanken. Ein bewusst eingeplanter Puffer verhindert, dass kurzfristig teure Zwischenkredite aufgenommen werden müssen, und bewahrt die langfristige Stabilität des Haushaltsbudgets. Er schafft die Freiheit, Entscheidungen mit Ruhe zu treffen, statt aus finanzieller Not handeln zu müssen. Auf diese Weise bleibt der Immobilienkauf nicht nur eine emotionale, sondern auch eine wirtschaftlich tragfähige Investition.

Noch unsicher, welche Zusatzkosten zu Ihrem Immobilienkauf gehören und wie sie Ihre Kalkulation beeinflussen? Wir erläutern alle relevanten Positionen im persönlichen Gespräch und zeigen, wie Sie realistisch planen. Schreiben Sie uns – gemeinsam schaffen wir finanzielle Klarheit vor dem Kauf.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Finanzierungstipps für Käufer – Die besten Strategien für den Kauf 2026

Banken stellen derzeit deutlich höhere Anforderungen an Finanzierungen und auch Förderungen werden neu ausgerichtet – wer 2026 eine Immobilie kaufen will, braucht einen klaren Plan. Wir zeigen Ihnen die cleversten Finanzierungsstrategien und Fördermöglichkeiten.

 

 

Zinsentwicklung 2026: Wann lohnt es sich, jetzt zu handeln und wann besser zu warten

Die Bauzinsen pendeln sich in 2026 voraussichtlich zwischen 3,2 und 4,0 Prozent ein – je nach Bonität und Laufzeit. Wer jetzt (Ende 2025) einen Kreditvertrag mit Forward-Darlehen abschließt, sichert sich oft noch Konditionen unter 3,5 Prozent für die nächsten zehn Jahre. Das kann bei einer Finanzierung von 400.000 Euro schnell 30.000 bis 40.000 Euro Zinsvorteil bedeuten.

Allerdings: Wer auf einen weiteren Zinssenkungsschub der EZB hofft, sollte warten – Experten erwarten erst ab Mitte 2026 spürbare Entlastung. Risiko: Die Immobilienpreise könnten in den Boomregionen schneller steigen als die Zinsen fallen. Wer in den nächsten sechs Monaten eine konkrete Kaufabsicht hat, sollte deshalb jetzt zuschlagen.

Die Top-Förderungen 2026: KfW, BAFA & Co. – welche Programme wirklich noch verfügbar sind

Die KfW-Förderung bleibt 2026 das wichtigste Instrument. Das Programm „Wohngebäude – Effizienzhaus“ bietet weiterhin bis zu 150.000 Euro zinsgünstige Darlehen für Neubau oder umfassende Sanierung auf Effizienzhaus-Standard 40 oder 55. Besonders attraktiv: der Tilgungszuschuss von bis zu 30 Prozent.

Das BAFA-Förderprogramm für Wärmepumpen und Solaranlagen wird 2026 fortgeführt und sogar ausgeweitet – hier können Käufer bis zu 70 Prozent der Investitionskosten erstattet bekommen. Auch die neue „Jung kauft Alt“-Förderung für unter 35-Jährige, die sanierungsbedürftige Immobilien kaufen, bleibt erhalten: bis zu 20.000 Euro Zuschuss pro Haushalt.

Eigenkapital clever einsetzen: Strategien für Käufer mit wenig oder viel Eigenkapital

Mit wenig Eigenkapital kann sich eine Finanzierung trotzdem lohnen: KfW-Darlehen ermöglichen in Kombination mit einem klassischen Annuitätendarlehen Finanzierungen bis zu 100 Prozent, insbesondere bei energieeffizienten Immobilien. Viele Banken akzeptieren heute bereits 5–10 Prozent Eigenkapital, sofern Bonität, Einkommen und Objektqualität überzeugen.

Wer viel Eigenkapital (rund 30 Prozent oder mehr) einbringt, profitiert von besseren Zinskonditionen und sollte auf kurze Laufzeiten sowie flexible Sondertilgungsrechte setzen, um die Gesamtzinslast deutlich zu senken. Eine ergänzende Bausparfinanzierung kann die Anschlussfinanzierung absichern und Zinsen sparen – besonders, wenn der Vertrag schon länger besteht.

Finanzierung mit Immobilienmakler: Mehr Sicherheit und bessere Konditionen

Ein erfahrener Immobilienmakler unterstützt Käufer nicht nur bei der Objektauswahl, sondern auch bei der Finanzierung, indem er frühzeitig realistische Budgets prüft und passende Finanzierungspartner empfiehlt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Banken und Finanzierungsberatern lassen sich Konditionen, Fördermöglichkeiten und Zeitpläne besser abstimmen, was den Kaufprozess beschleunigt und Finanzierungslücken vermeidet. Gerade bei komplexen Finanzierungen oder wenig Eigenkapital sorgt die Begleitung durch den Makler für mehr Sicherheit und eine höhere Abschlusswahrscheinlichkeit.

Träumen Sie von Ihrer eigenen Immobilie 2026? Lassen Sie sich nicht von steigenden Preisen oder unsicheren Zinsen bremsen und kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Finanzierungsberatung – gemeinsam finden wir die optimale Strategie für Ihren Weg ins Eigenheim.

 

 

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

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Mieten oder den Sprung ins Eigenheim wagen?

In Deutschland steigen die Mieten seit Jahren stetig, während zugleich bei vielen Mietern der Traum von den eigenen vier Wänden wächst. Immer mehr Mieter fragen sich daher: Lohnt sich der Schritt ins Eigenheim? Woran erkennt man, ob Miete oder Kauf die bessere Wahl ist?

 

 

Finanzielle Überlegungen: Mietzahlungen oder Eigenheim-Investition?

Mit dem Kauf einer Immobilie zahlen Sie nicht länger Miete, sondern investieren Monat für Monat in Ihr eigenes Vermögen. Dank festgeschriebener Zinsen bleibt die monatliche Kreditrate über Jahre stabil, während Mieten regelmäßig steigen können. Bedenken Sie aber, dass Eigentümer sämtliche Reparaturen und Instandhaltungskosten selbst tragen müssen, während bei Mietern solche Ausgaben meist der Vermieter übernimmt.

Ein Immobilienkauf erfordert eine hohe Anfangsinvestition. Neben solidem Eigenkapital – meist rund 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises – fallen Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Makler an. Diese Hürden verlangen eine sorgfältige Kalkulation. Wer dagegen weiter mietet, braucht kein großes Startkapital, zahlt aber dauerhaft Miete und baut kein Vermögen auf.

Lebenssituation und Zukunftspläne: Flexibel bleiben oder sesshaft werden?

Ihre aktuelle Lebensphase spielt eine entscheidende Rolle bei der Wohnentscheidung. Wer beruflich oft den Wohnort wechselt oder generell ungebunden bleiben will, ist mit einer Mietwohnung meist besser beraten. Ein Umzug ist mit geringem Aufwand und kurzer Kündigungsfrist möglich.

Andererseits bietet ein Eigenheim viel Stabilität und Gestaltungsfreiheit. Wenn Sie planen, sesshaft zu werden – etwa eine Familie zu gründen oder dauerhaft Wurzeln zu schlagen – kann der Kauf ideal sein. In den eigenen vier Wänden kann man frei gestalten, ohne einen Vermieter um Erlaubnis fragen zu müssen. Ein Eigenheim vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, denn niemand kann Ihnen die Wohnung kündigen. Allerdings sind Sie für Reparaturen und Instandhaltung selbst verantwortlich.

Immobilienmarkt 2025: Jetzt kaufen oder noch warten?

Neben den persönlichen Faktoren lohnt sich ein Blick auf die Marktlage. Der Immobilienmarkt schwankt unter dem Einfluss von Zinsen, Angebot und Nachfrage sowie regionalen Preisen. Momentan sind die Bauzinsen zwar höher als vor wenigen Jahren, doch dafür stagnieren die Immobilienpreise oder sind mancherorts rückläufig. Die gebremste Nachfrage eröffnet Käufern mit finanziellem Spielraum neue Verhandlungschancen.

Ob dies der richtige Zeitpunkt für einen Kauf ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Wer es sich leisten kann und ein passendes Objekt findet, hat wenig Grund zu warten und kann die aktuellen Bedingungen nutzen. Wer hingegen wenig finanziellen Spielraum hat oder noch kein geeignetes Angebot gefunden hat, bleibt vorerst besser Mieter. Letztlich muss der Kauf zum eigenen Budget und Lebensplan passen – wichtiger als perfektes Timing.

Noch unentschlossen? Wir beraten Sie gerne persönlich. Wir bieten Ihnen eine persönliche Beratung und zeigen Ihnen Optionen auf, die zu Ihren Bedürfnissen passen. Kontaktieren Sie uns – gemeinsam finden wir heraus, welche Lösung die beste für Sie ist.

 

 

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Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

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Wie läuft ein Immobilienverkauf in Regensburg ab?

Der Angebotspreis ist die erste Botschaft, die ein Käufer über Ihre Immobilie erhält – und er entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg eines Verkaufs. Wer zu hoch pokert, riskiert langwierige Leerstände. Wer zu niedrig ansetzt, lässt bares Geld liegen. Doch wie gelingt die richtige Preisfindung? Dieser Artikel zeigt, welche Einflussfaktoren zählen und wie Sie mit…

Immobilienmarkt 2025: Welche Lehren können Verkäufer und Käufer ziehen?

Das Immobilienjahr 2025 hielt einige Überraschungen bereit. Zeit für einen Rückblick: Wie haben sich Preise, Verkaufszahlen und die Nachfrage entwickelt – und welche wirtschaftlichen oder politischen Einflüsse haben den Markt geprägt?

Nach dem Einbruch von 2023 haben sich die Immobilienpreise 2025 wieder leicht erholt. Bundesweit legten die durchschnittlichen Wohnimmobilienpreise um wenige Prozent zu. Von den Höchstständen von 2022 bleiben die Werte vielerorts noch entfernt, doch der Preisverfall ist vorerst gestoppt. Die Nachfrage blieb zwar vorhanden, aber hohe Finanzierungszinsen und konjunkturelle Unsicherheiten führten dazu, dass Kaufentscheidungen deutlich vorsichtiger getroffen wurden.

Die Schere zwischen den Regionen ging 2025 weiter auseinander: In begehrten Großstädten zogen die Preise weiter leicht an, während strukturschwache Gegenden und überhitzte Umlandregionen Stagnation oder leichte Rückgänge verzeichneten. Die Zahl der Immobilienverkäufe blieb unter dem Niveau der Boomjahre. Viele Eigentümer zögerten mit dem Verkauf, da sich die Spitzenpreise vergangener Jahre nicht mehr erzielen ließen. Käufer wiederum nahmen sich mehr Zeit und verhandelten selbstbewusster.

Zinsen, Baukrise, Regulierung – die Einflussfaktoren 2025

Die gestiegenen Bauzinsen der Vorjahre bremsten 2025 viele Kaufwillige aus. Erst zur Jahresmitte begann die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen wieder zu senken, was Finanzierungskonditionen etwas entspannte. Dennoch lagen Immobilienkredite mit rund 3 Prozent deutlich über dem Niveau der vorigen Nullzins-Jahre – ein Umbruch, an den sich private Käufer und Kleinanleger erst gewöhnen mussten.

Die Bundesregierung verlängerte die Mietpreisbremse, verfehlte jedoch erneut ihr Ziel von 400.000 neuen Wohnungen. Hohe Baukosten und unsichere Förderbedingungen führten mancherorts zum Baustopp – die „Baukrise“ machte Schlagzeilen. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung durch Zuwanderung, was den Wohnungsbedarf in vielen Städten hochhielt. Manche Kleinanleger dachten ihre Kaufpläne zweimal durch, aus Sorge vor strengerer Mietregulierung und sinkenden Renditen.

Ausblick 2026: Was auf Käufer und Verkäufer zukommt

Der Immobilienmarkt dürfte seinen Konsolidierungskurs 2026 fortsetzen. In gefragten Regionen sind leichte Wertzuwächse möglich, während schwächere Lagen eher stabil bleiben oder etwas nachgeben. Ein Bauzins um drei Prozent schafft wieder Planungssicherheit und könnte die Nachfrage leicht beleben – vorausgesetzt, die wirtschaftliche Lage bleibt stabil und es kommen keine neuen Belastungen hinzu.

Verkäufer sollten nicht auf eine schnelle Rückkehr der früheren Höchstpreise hoffen, sondern mit realistischen Angebotspreisen kalkulieren. Insgesamt treffen Käufer und Verkäufer 2026 auf einen ausgeglichenen Markt. Solide Vorbereitung und genaue Kenntnis der regionalen Marktbedingungen werden für beide Seiten entscheidend sein.

Möchten Sie herausfinden, was die Entwicklungen des Jahres 2025 konkret für Ihren geplanten Immobilienverkauf oder -kauf bedeuten? Unsere Experten analysieren Ihren Standort und Ihre persönliche Situation auf Basis aktueller Marktdaten. Kontaktieren Sie uns – wir machen Sie fit für das kommende Jahr und begleiten Sie bei Ihren Immobilienplänen.

 

 

Hinweise

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

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Immobilienverkauf ohne Pannen: Die größten Stolperfallen und wie Sie sie umgehen

Ein Immobilienverkauf gleicht selten einem Spaziergang. Vor allem, wenn private Eigentümer sich nicht gründlich vorbereiten, schleichen sich Fehler ein, die nicht nur Geld kosten können, sondern den gesamten Ablauf hemmen. Oft fehlen wichtige Unterlagen, der Angebotspreis ist unrealistisch oder Termine für Besichtigungen werden nicht optimal koordiniert.

 

Immobilienverkauf ohne Pannen: Die größten Stolperfallen und wie Sie sie umgehen

Ein Immobilienverkauf gleicht selten einem Spaziergang. Vor allem, wenn private Eigentümer sich nicht gründlich vorbereiten, schleichen sich Fehler ein, die nicht nur Geld kosten können, sondern den gesamten Ablauf hemmen. Oft fehlen wichtige Unterlagen, der Angebotspreis ist unrealistisch oder Termine für Besichtigungen werden nicht optimal koordiniert. Im Folgenden zeigen wir, welche Fallstricke zu den häufigsten gehören – und wie man sie mit der richtigen Vorbereitung geschickt umgeht.

Planlos ins Desaster: Warum eine gute Vorbereitung alles entscheidet

Ein häufiger Fehler ist mangelnde Planung. Wer ohne konkretes Konzept startet, übersieht schnell Details: Wichtige Dokumente wie Energieausweis oder Grundbuchauszug fehlen, Kontakte zu Notar, Gutachter und Handwerkern sind noch nicht geknüpft, und ein aussagekräftiger Marketingplan existiert nicht. Eine strukturierte Vorgehensweise hilft dabei, Verkaufszeitraum und Preisvorstellungen realistisch zu halten. Ziehen Sie frühzeitig Profi-Hilfe hinzu: Gutachter oder Makler kennen den Markt, entlasten beim bürokratischen Aufwand und minimieren böse Überraschungen. Gerade bei komplexen Eigentumsverhältnissen oder Sanierungsbedarf zahlt sich diese Planung aus: Sie schützt vor Unsicherheiten und erspart Verkäufern unnötige Verzögerungen.

Preisirrtümer vermeiden: Wenn der Angebotspreis zum Stolperstein wird

Die Preisfindung gehört zu den kniffligsten Aufgaben beim Immobilienverkauf. Viele Eigentümer neigen dazu, ihren Besitz zu hoch anzusetzen. Ein überhöhter Angebotspreis schreckt Interessenten ab und verlängert die Vermarktungsdauer erheblich. Oft muss man später den Preis drastisch senken – das kostet Zeit und Nerven. Aber auch ein zu defensiver Start kann sich rächen: Verlieren Sie nicht unnötig Verhandlungsspielraum. Unser Tipp: Orientieren Sie sich an aktuellen Vergleichswerten oder beauftragen Sie eine professionelle Wertermittlung durch Sachverständige. Eine realistische Einschätzung von Anfang an vermeidet spätere Preiskorrekturen und signalisiert Käufern, dass Sie seriös auftreten.

Besichtigung und Verhandlung: Typische Stolperfallen im Verkaufsprozess

Die Immobilie sollte präsentabel sein – entrümpelt, gereinigt und gut ausgeleuchtet –, damit Interessenten sich wohlfühlen. Durchdachte Termine mit ausreichend Zeit für Fragen wirken professionell. Klare Informationen und realistische Zugeständnisse stärken die Glaubwürdigkeit, während Emotionen und übereilte Zusagen die Verhandlungsposition schwächen. Auch die Transparenz ist entscheidend: Energieausweis, Grundrisse und relevante Protokolle sollten früh bereitstehen, um Zweifel zu vermeiden.

Möchten Sie sicherstellen, dass beim Verkauf Ihrer Immobilie nichts dem Zufall überlassen wird? Wir begleiten Sie von der Planung bis zum Abschluss – für einen reibungslosen Prozess ohne Überraschungen.

 

 

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Immobilienverkauf privat oder mit Makler – was lohnt sich wirklich?

Ein Immobilienverkauf in Eigenregie klingt für viele Eigentümer verlockend – schließlich entfällt so die Maklerprovision. Doch wer ohne Makler verkauft, muss viel Zeit investieren und Hürden meistern – von der realistischen Wertermittlung bis zur Vertragsverhandlung.

Zeit, Know-how und Recht: Herausforderungen beim Privatverkauf

Eine Immobilie verkauft sich nicht „nebenbei“. Als privater Verkäufer übernehmen Sie sämtliche Aufgaben selbst – das kann Monate dauern. Sie müssen Anzeigen schalten, ansprechende Fotos machen, ein Exposé verfassen, Anfragen beantworten und Besichtigungstermine koordinieren – oft abends oder am Wochenende. In ländlichen Regionen sind Interessenten meist noch schwerer zu finden.

Neben Zeit braucht ein Privatverkauf auch Fachkenntnis. Der Angebotspreis muss realistisch angesetzt sein – ohne fundierte Marktkenntnis läuft man Gefahr, den Wert der Immobilie zu über- oder unterschätzen, was teuer werden kann. Außerdem trägt der Eigentümer die Verantwortung für alle rechtlichen Schritte: vom Energieausweis und den Objektunterlagen bis zum Notartermin. Fehler oder Lücken im Kaufvertrag – etwa vergessene Mängel – können gravierende Folgen haben.

Makler-Service: Welche Aufgaben übernimmt der Profi?

Ein erfahrener Immobilienmakler nimmt Ihnen einen Großteil der Arbeit ab. Er ermittelt den Marktwert realistisch und übernimmt die Vermarktung auf allen wichtigen Kanälen – von professionellen Fotos über ein aussagekräftiges Exposé bis hin zu Inseraten auf großen Portalen. Auch die Betreuung der Interessenten und die Durchführung der Besichtigungen liegen beim Makler. Dank seines Verhandlungsgeschicks erzielt ein guter Makler häufig den bestmöglichen Preis.

Auch alle Formalitäten übernimmt der Makler. Er beschafft die nötigen Unterlagen, prüft die Bonität potenzieller Käufer und begleitet Sie bis zum Notartermin sowie zur Schlüsselübergabe. Für Sie bleibt dadurch kaum Aufwand, und alles läuft korrekt ab.

Kosten-Nutzen-Abwägung: Lohnt sich die Maklerprovision?

Maklerkosten sind nicht unerheblich: Üblich sind etwa 5–7 % des Kaufpreises, meist hälftig auf Käufer und Verkäufer verteilt. Ohne Makler sparen Sie diese Summe ein. Allerdings müssen Sie beim Privatverkauf oft länger auf einen Käufer warten oder einen niedrigeren Preis akzeptieren. Nicht selten erzielt ein guter Makler sogar einen höheren Verkaufspreis, der die Provision mehr als wettmacht.

Viele Interessenten achten auf „provisionsfrei“ und erhoffen sich einen günstigeren Preis. Als privater Verkäufer können Sie das gesparte Maklerhonorar als Verhandlungsspielraum nutzen. Andererseits schätzen viele Käufer die professionelle Abwicklung durch einen Makler. Letztlich kommt es darauf an, wie viel Zeit, Wissen und Engagement Sie selbst einbringen können – und ob die Ersparnis die Vorteile eines Maklers aufwiegt.

Schwanken Sie zwischen Privatverkauf und Maklerbeauftragung? Lassen Sie uns unverbindlich besprechen, was wir für Sie tun können. Kontaktieren Sie uns – wir erklären transparent unsere Leistungen und zeigen Ihnen, wie wir den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen. So können Sie Ihr Objekt entspannt und erfolgreich verkaufen.

Hinweise

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Selbständig ins Eigenheim: Hürden bei der Immobilienfinanzierung überwinden

Für Selbständige ist der Weg zur eigenen Immobilie oft mit Hürden verbunden. Schwankende Einnahmen und strenge Bonitätskriterien erschweren die Finanzierung – selbst bei gutem Einkommen. Doch wer sich vorbereitet und die richtigen Hebel kennt, kann auch ohne festen Lohnzettel erfolgreich zum Eigenheim kommen.

Bonität belegen trotz schwankender Einnahmen

Banken setzen auf Verlässlichkeit – und die scheint bei Selbständigen auf den ersten Blick nicht gegeben. Unregelmäßige Umsätze, saisonale Auftragsspitzen oder Projektabhängigkeiten lassen das Einkommen volatil erscheinen. Was im Durchschnitt solide ist, wirkt auf dem Papier oft instabil.

Viele Selbständige optimieren außerdem ihre Steuerlast – und drücken dadurch offiziell ihr Einkommen. Das führt zu einem verzerrten Bild gegenüber Kreditgebern. Wichtig ist deshalb, Transparenz zu schaffen: Wer mehrere Jahre stabile Umsätze nachweisen kann und sein Geschäftsmodell plausibel erklärt, stärkt die eigene Kreditwürdigkeit. Auch aussagekräftige Prognosen und Kundenbindungen machen Eindruck.

Gut vorbereitet zum Kredit: Unterlagen, Eigenkapital und Sicherheiten

Gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Finanzierung. Zu den wichtigsten Unterlagen gehören Steuerbescheide, Bilanzen oder Einnahmen-Überschuss-Rechnungen der letzten drei Jahre sowie aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA). Je lückenloser die Unterlagen, desto besser die Verhandlungsbasis mit der Bank.

Ein weiterer Erfolgsfaktor: Eigenkapital. Wer 20 Prozent oder mehr der Kaufsumme einbringt, senkt das Risiko für die Bank – und verbessert seine Konditionen. Auch ein Bürge oder Mitantragsteller mit festem Einkommen kann die Finanzierung absichern. Darüber hinaus überzeugt eine realistische Liquiditätsplanung, die Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen übersichtlich darstellt.

Spezialkredite und Fördermittel: Finanzierungsalternativen für Selbständige

Neben dem klassischen Bankdarlehen lohnt sich ein Blick auf alternative Finanzierungswege. Einige Kreditinstitute haben spezielle Darlehen im Programm, die gezielt auf die Bedürfnisse von Unternehmern zugeschnitten sind. Solche Spezialkredite gehen auf Einkommensschwankungen ein und ermöglichen eine flexiblere, realistischere Bewertung Ihres Geschäftsmodells als herkömmliche Kredite. Die Konditionen dieser Angebote sind darauf ausgelegt, Selbständigen den Weg ins Eigenheim zu erleichtern.

Zudem sollten Sie staatliche Fördermittel nicht außer Acht lassen. Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder regionaler Förderbanken unterstützen den Immobilienerwerb mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen. Öffentliche Förderungen können die Finanzierungslast deutlich senken. Nutzen Sie alle verfügbaren Optionen, um Ihre Immobilienfinanzierung flexibel und günstig zu gestalten. Eine Beratung durch erfahrene Finanzierungsexperten – etwa freie Finanzberater oder spezialisierte Kreditvermittler – hilft dabei, aus den Angeboten die optimale Lösung für Ihre Situation zu finden.

 

 

Wir kennen Finanzierungspartner, die Ihre Situation verstehen und bei der Zusammenstellung der nötigen Unterlagen helfen. Gemeinsam suchen wir nach maßgeschneiderten Finanzierungslösungen, die zu Ihrem Geschäftsmodell passen. Melden Sie sich – wir ebnen Ihnen den Weg ins Eigenheim, auch bei unregelmäßigen Einkünften.

 

 Hinweise

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Rendite mit System: Wie Einsteiger die passende Anlage-Immobilie erkennen

Sie wollen in Immobilien investieren, sind aber unsicher, worauf es bei der Objektauswahl ankommt? Gerade am Anfang entscheidet die Qualität des ersten Kaufs über Motivation, Cashflow – und Schlaf. Wie liefern Ihnen in unserem Beitrag Kriterien, um chancenreiche Immobilien zu identifizieren und kostspielige Irrtümer zu vermeiden.

Nicht nur die Stadt, auch das unmittelbare Umfeld prägt die Rendite. Makrolage heißt: Wirtschaftskraft, Bevölkerungsentwicklung, Verkehrsanbindung, Hochschulen, Arbeitgeber. Mikrolage meint die Straße: Gehminuten zu ÖPNV, Einkauf, Kita, Lärmpegel, Parkdruck. Achten Sie auf stabile Mietnachfrage statt „Hoffnungsviertel“.

Sanierte Häuser neben leerstehenden Blöcken? Vorsicht. Ein Bäcker, ein Supermarkt und eine Haltestelle in fünf Minuten Fußweg sind oft bessere Renditetreiber als glänzende Fassaden. Prüfen Sie außerdem: Leerstandsquote, Angebotsmieten vs. Bestandsmieten, geplante Infrastrukturprojekte. Wer Lagequalität systematisch bewertet, reduziert das Risiko dauerhafter Mietlücken.

Vor dem Zuschlag: Zahlen auf den Prüfstand

Die Bruttomietrendite ist schnell kalkuliert: Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis. Wichtiger ist, was nach Kosten bleibt. Rechnen Sie Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Maklerprovision und Sanierungsbudget hinzu – so erhalten Sie den Gesamteinsatz. Setzen Sie realistische Hausgeld- und Instandhaltungsansätze an, legen Sie eine Rücklage je Quadratmeter fest und planen Sie einen Mietausfallpuffer ein.

Führen Sie einen Stresstest durch: Wie entwickelt sich der Cashflow bei leicht sinkender Miete, steigenden Zinsen oder einem Monat Leerstand pro Jahr? Die Eigenkapitalrendite zeigt, ob sich der Hebeleffekt der Finanzierung lohnt: Jahresüberschuss nach Zins und Tilgung ÷ eingesetztes Eigenkapital. Faustregel: Kaufen Sie nicht auf Hoffnung, sondern auf Rechnung – und das konservativ.

Know-how leihen: Was gute Makler wirklich leisten

Professionelle Makler sind mehr als Türöffner. Sie prüfen Grundbuch, Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlung, Wirtschaftspläne und Energiekennwerte. Sie kennen Vergleichsmieten, ortsübliche Nebenkosten und die Stimmung im Quartier.

Gute Makler weisen auf Sonderumlagen, Instandhaltungsstaus oder mietrechtliche Fallstricke hin – und sagen auch einmal ab. Nutzen Sie das Netzwerk: verlässliche Verwalter, Handwerker, Finanzierer. Wer hier auf Qualität statt auf den billigsten Anbieter setzt, spart häufig ein Vielfaches an Folgekosten. Tipp: Fordern Sie eine vollständige Unterlagenliste vor der Entscheidung an und bestehen Sie auf Besichtigungen zu unterschiedlichen Tageszeiten.

 

Sie suchen eine renditestarke Immobilie – mit Methode statt Bauchgefühl? Wir prüfen Objekte nach klaren Kriterien, analysieren die Wirtschaftlichkeit und begleiten Sie bis zur Übergabe. So vermeiden Sie Risiken und sichern stabile Erträge. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Analyse und kuratierte Objektauswahl.

 

 

Hinweise

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Foto: © felix-ngo/Unsplash.com

 

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