So den Immobilienwert mit dem Vergleichswertverfahren ermitteln

Ein passender Angebotspreis entscheidet oft darüber, wie schnell und erfolgreich eine Immobilie verkauft wird. Um diesen bestimmen zu können, ist eine professionelle Immobilienbewertung nötig. Eine Möglichkeit ist das Vergleichswertverfahren. Doch wie funktioniert das genau und welche Immobilien kommen für dieses Verfahren in Frage?

 

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Modernes Einfamilienhaus in der Abenddämmerung mit beleuchteten Fenstern – Symbolbild für Immobilienbewertung, Wertermittlung und professionelle Einschätzung des Immobilienwerts.

 

Beim Vergleichswertverfahren steht der reale Immobilienmarkt im Mittelpunkt. Statt nur mit theoretischen Berechnungen zu arbeiten, schauen Makler und Gutachter auf echte Verkaufspreise aus der Region. Diese Daten stammen aus notariell beurkundeten Kaufverträgen und werden von Gutachterausschüssen gesammelt und ausgewertet. Dadurch lässt sich genau erkennen, welche Preise Käufer aktuell bereit sind zu zahlen.

Ideal für Wohnungen und Reihenhäuser

Das Vergleichswertverfahren eignet sich besonders gut für Immobilien, die häufig verkauft werden. Dazu gehören vor allem Eigentumswohnungen und Reihenhäuser. Bei klassischen Einfamilienhäusern eignet sich die Methode in der Regel nur in Wohngebieten mit aktiven Märkten, wo es genügend Vergleichsobjekte gibt, sodass sich ein realistischer Preis ableiten lässt.

Anders sieht es bei sehr individuellen Immobilien aus. Außergewöhnliche Häuser, besondere Lagen oder sehr große Grundstücke lassen sich oft nur schwer vergleichen. In solchen Fällen reichen die vorhandenen Daten allein nicht aus. Dann werden zusätzliche Bewertungsmethoden eingesetzt, um den Wert genauer zu bestimmen.

In Städten liefert das Vergleichswertverfahren meist sehr genaue Ergebnisse, weil dort viele Verkäufe stattfinden. In kleineren Orten stehen oft weniger Vergleichsdaten zur Verfügung. Umso wichtiger ist dann die Erfahrung eines Maklers, der den regionalen Markt genau kennt und Preise richtig einordnen kann.

Kein Haus wie das andere: Jeder Vergleich braucht seinen Feinschliff

Auch wenn echte Verkaufspreise die Grundlage bilden, gleicht keine Immobilie der anderen. Selbst Häuser in derselben Straße können sich deutlich unterscheiden. Der Zustand, durchgeführte Modernisierungen, die genaue Lage oder die Ausstattung beeinflussen den Wert oft stärker als erwartet.

Deshalb werden Vergleichspreise immer angepasst. Ein frisch renoviertes Haus kann deutlich mehr wert sein als ein ähnliches Objekt mit Sanierungsbedarf. Eine bessere Lage, ein moderner Grundriss oder eine hochwertige Ausstattung können den Preis erhöhen. Umgekehrt führen Mängel oder eine weniger gefragte Lage zu Abschlägen.

Eine fundierte Wertermittlung verbindet deshalb aktuelle Vergleichsdaten mit Erfahrung aus der Praxis. Erst wenn beide Faktoren zusammenkommen, entsteht ein Angebotspreis, der am Markt funktioniert und gleichzeitig das volle Potenzial der Immobilie ausschöpft.

Möchten Sie Ihre Immobilie zu einem marktgerechten Preis, in kurzer Zeit verkaufen und vermeiden, dass sie unter Wert verkauft oder zum Ladenhüter wird? Kontaktieren Sie uns! Wir ermitteln professionell den Wert und legen mit Ihnen gemeinsam eine passende Preisstrategie fest.

 

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

Chiffre: MKT_VER_7