Nebenkosten beim Immobilienkauf: Womit Käufer rechnen sollten

Viele Menschen richten ihren Blick beim Erwerb einer Immobilie ausschließlich auf den ausgewiesenen Preis des Objekts und übersehen dabei, dass der eigentliche Aufwand oft deutlich höher liegt. Erst wenn Verträge unterschrieben werden, Behörden Zahlungen anfordern und Dienstleistungen vergütet werden müssen, zeigt sich, wie sehr sich die Gesamtsumme erhöhen kann.

 

 

Steuern, Verträge und Formalitäten: Welche zusätzlichen Beträge beim Kauf fällig werden

Rund um den Eigentumswechsel entstehen zahlreiche Kosten, die nicht direkt mit dem Gebäude oder dem Grundstück zusammenhängen, sondern mit dem rechtlichen und organisatorischen Ablauf des Kaufs. Die Grunderwerbsteuer ist in jedem Bundesland unterschiedlich hoch und fällt unmittelbar mit dem Vertragsabschluss an. Hinzu kommen die Honorare für den Notar sowie die Gebühren für die Eintragung im Grundbuch, ohne die kein rechtssicherer Eigentumswechsel stattfinden kann. Wer die Dienste eines Maklers in Anspruch nimmt, muss außerdem die vereinbarte Provision berücksichtigen, sofern sie nicht zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird. Je nach Objekt, Region und Kaufpreis kann sich aus all diesen Positionen ein erheblicher Betrag ergeben, der das Gesamtbudget deutlich beeinflusst. Deshalb ist es wichtig, diese Ausgaben von Anfang an wie einen festen Bestandteil des Kaufpreises zu behandeln und nicht als nachgelagertes Detail.

Ausreichende Rücklagen einplanen: Weshalb Eigenkapital für die Nebenkosten unverzichtbar ist

Finanzierende Banken berücksichtigen Kaufnebenkosten oft nur eingeschränkt, sodass sie in vielen Fällen nicht vollständig über ein Darlehen abgedeckt werden. Wer keine eigenen finanziellen Reserven eingeplant hat, gerät dadurch schnell unter Druck. Ein solides Polster sorgt dafür, dass Steuern, Gebühren und Honorare ohne zusätzliche Kredite beglichen werden können und die monatliche Belastung überschaubar bleibt. Gleichzeitig signalisiert ausreichend hinterlegtes Eigenkapital der Bank eine stabile finanzielle Basis und verbessert häufig die Konditionsgestaltung. Wer frühzeitig berechnet, welcher Betrag außerhalb des eigentlichen Kaufpreises bereitzuhalten ist, verschafft sich Handlungsspielraum und schützt sich vor Stress in einer Phase, die ohnehin von vielen Entscheidungen geprägt ist. Das Gefühl, jede Rechnung zuverlässig begleichen zu können, trägt spürbar zur Vorfreude auf das neue Zuhause bei.

Finanzieller Spielraum in der Finanzierung: Warum eine Reserve vor unvorhergesehenen Ausgaben schützt

Selbst bei sorgfältiger Planung können zusätzliche Posten auftreten, die sich im Vorfeld nicht vollständig abschätzen lassen. Manchmal wird nach dem Kauf eine kleine Modernisierung dringender als erwartet, ein Gutachten wird notwendig oder eine energetische Anpassung kostet mehr als zunächst angenommen. Wer seine Finanzierung ohne Reserve bis auf den letzten Euro ausreizt, gerät in solchen Situationen schnell ins Wanken. Ein bewusst eingeplanter Puffer verhindert, dass kurzfristig teure Zwischenkredite aufgenommen werden müssen, und bewahrt die langfristige Stabilität des Haushaltsbudgets. Er schafft die Freiheit, Entscheidungen mit Ruhe zu treffen, statt aus finanzieller Not handeln zu müssen. Auf diese Weise bleibt der Immobilienkauf nicht nur eine emotionale, sondern auch eine wirtschaftlich tragfähige Investition.

Noch unsicher, welche Zusatzkosten zu Ihrem Immobilienkauf gehören und wie sie Ihre Kalkulation beeinflussen? Wir erläutern alle relevanten Positionen im persönlichen Gespräch und zeigen, wie Sie realistisch planen. Schreiben Sie uns – gemeinsam schaffen wir finanzielle Klarheit vor dem Kauf.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Finanzierungstipps für Käufer – Die besten Strategien für den Kauf 2026

Banken stellen derzeit deutlich höhere Anforderungen an Finanzierungen und auch Förderungen werden neu ausgerichtet – wer 2026 eine Immobilie kaufen will, braucht einen klaren Plan. Wir zeigen Ihnen die cleversten Finanzierungsstrategien und Fördermöglichkeiten.

 

 

Zinsentwicklung 2026: Wann lohnt es sich, jetzt zu handeln und wann besser zu warten

Die Bauzinsen pendeln sich in 2026 voraussichtlich zwischen 3,2 und 4,0 Prozent ein – je nach Bonität und Laufzeit. Wer jetzt (Ende 2025) einen Kreditvertrag mit Forward-Darlehen abschließt, sichert sich oft noch Konditionen unter 3,5 Prozent für die nächsten zehn Jahre. Das kann bei einer Finanzierung von 400.000 Euro schnell 30.000 bis 40.000 Euro Zinsvorteil bedeuten.

Allerdings: Wer auf einen weiteren Zinssenkungsschub der EZB hofft, sollte warten – Experten erwarten erst ab Mitte 2026 spürbare Entlastung. Risiko: Die Immobilienpreise könnten in den Boomregionen schneller steigen als die Zinsen fallen. Wer in den nächsten sechs Monaten eine konkrete Kaufabsicht hat, sollte deshalb jetzt zuschlagen.

Die Top-Förderungen 2026: KfW, BAFA & Co. – welche Programme wirklich noch verfügbar sind

Die KfW-Förderung bleibt 2026 das wichtigste Instrument. Das Programm „Wohngebäude – Effizienzhaus“ bietet weiterhin bis zu 150.000 Euro zinsgünstige Darlehen für Neubau oder umfassende Sanierung auf Effizienzhaus-Standard 40 oder 55. Besonders attraktiv: der Tilgungszuschuss von bis zu 30 Prozent.

Das BAFA-Förderprogramm für Wärmepumpen und Solaranlagen wird 2026 fortgeführt und sogar ausgeweitet – hier können Käufer bis zu 70 Prozent der Investitionskosten erstattet bekommen. Auch die neue „Jung kauft Alt“-Förderung für unter 35-Jährige, die sanierungsbedürftige Immobilien kaufen, bleibt erhalten: bis zu 20.000 Euro Zuschuss pro Haushalt.

Eigenkapital clever einsetzen: Strategien für Käufer mit wenig oder viel Eigenkapital

Mit wenig Eigenkapital kann sich eine Finanzierung trotzdem lohnen: KfW-Darlehen ermöglichen in Kombination mit einem klassischen Annuitätendarlehen Finanzierungen bis zu 100 Prozent, insbesondere bei energieeffizienten Immobilien. Viele Banken akzeptieren heute bereits 5–10 Prozent Eigenkapital, sofern Bonität, Einkommen und Objektqualität überzeugen.

Wer viel Eigenkapital (rund 30 Prozent oder mehr) einbringt, profitiert von besseren Zinskonditionen und sollte auf kurze Laufzeiten sowie flexible Sondertilgungsrechte setzen, um die Gesamtzinslast deutlich zu senken. Eine ergänzende Bausparfinanzierung kann die Anschlussfinanzierung absichern und Zinsen sparen – besonders, wenn der Vertrag schon länger besteht.

Finanzierung mit Immobilienmakler: Mehr Sicherheit und bessere Konditionen

Ein erfahrener Immobilienmakler unterstützt Käufer nicht nur bei der Objektauswahl, sondern auch bei der Finanzierung, indem er frühzeitig realistische Budgets prüft und passende Finanzierungspartner empfiehlt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Banken und Finanzierungsberatern lassen sich Konditionen, Fördermöglichkeiten und Zeitpläne besser abstimmen, was den Kaufprozess beschleunigt und Finanzierungslücken vermeidet. Gerade bei komplexen Finanzierungen oder wenig Eigenkapital sorgt die Begleitung durch den Makler für mehr Sicherheit und eine höhere Abschlusswahrscheinlichkeit.

Träumen Sie von Ihrer eigenen Immobilie 2026? Lassen Sie sich nicht von steigenden Preisen oder unsicheren Zinsen bremsen und kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Finanzierungsberatung – gemeinsam finden wir die optimale Strategie für Ihren Weg ins Eigenheim.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Immobilienverkauf im Winter: eine gute Idee?

Zu Unrecht gilt der Winter noch immer als ungünstige Zeit, um ein Haus oder eine Wohnung anzubieten. Es wird häufig übersehen, dass gerade diese Monate besondere Vorteile mit sich bringen können. Wer die ruhige Phase am Markt richtig nutzt und seine Immobilie gezielt vorbereitet, kann auch im Winter erfolgreich verkaufen.

 

 

Viele Kaufinteressenten sind im Winter besonders entschlossen. Niemand nimmt bei Kälte und Dunkelheit unverbindlich Besichtigungstermine wahr. Wer im Winter sucht, hat meist einen konkreten Bedarf und trifft Entscheidungen schneller. Genau hier liegt eine Chance für Verkäufer, die ihre Immobilie jetzt anbieten und von der geringeren Konkurrenz am Markt profitieren wollen.

Ruhiger Markt, klare Entscheidungen: Der Winter als Verkaufschance

In den Wintermonaten sind deutlich weniger Immobilienangebote online als im Frühjahr oder Sommer. Das bedeutet für Verkäufer, dass das eigene Objekt mehr Aufmerksamkeit erhält und nicht im Überangebot untergeht. Interessenten vergleichen weniger und setzen sich intensiver mit den verfügbaren Angeboten auseinander.

Atmosphäre schaffen trotz Dunkelheit: So wirkt Ihre Immobilie einladend

Im Winter spielt die Präsentation eine besonders große Rolle. Licht wird zum entscheidenden Faktor, denn helle, gut ausgeleuchtete Räume wirken größer, freundlicher und gepflegter. Warme Lichtquellen, indirekte Beleuchtung und ein stimmiges Raumkonzept sorgen dafür, dass sich Interessenten sofort wohlfühlen. Auch eine angenehme Raumtemperatur trägt dazu bei, dass Besichtigungen positiv in Erinnerung bleiben.

Kleine Details entfalten gerade in der kalten Jahreszeit eine große Wirkung. Saubere Eingangsbereiche, geräumte Wege und ein ordentlicher Außenbereich vermitteln Verlässlichkeit und Sorgfalt. Innen schaffen dezente Dekorationen und eine aufgeräumte Atmosphäre Vertrauen und lassen die Immobilie emotional erlebbar werden.

Strategisch denken: Mit dem Winter den Frühling vorbereiten

Ein Verkauf im Winter bedeutet nicht immer, dass der Abschluss sofort erfolgen muss. Viele Eigentümer nutzen diese Zeit bewusst als Vorlauf. Exposé-Erstellung, Marktanalyse, Preisfindung und erste Interessentenkontakte lassen sich in Ruhe vorbereiten. Wer bereits im Winter startet, ist im Frühjahr optimal positioniert und kann dann mit einem professionell vorbereiteten Angebot in einen belebteren Markt gehen.

Gleichzeitig lassen sich Besichtigungen im Winter nutzen, um Stärken und Schwächen der Immobilie sichtbar zu machen. Heizkosten, Dämmung und Wohnkomfort zeigen sich jetzt besonders authentisch. Für Käufer ist das ein wichtiger Pluspunkt, der Vertrauen schafft und spätere Überraschungen vermeidet.

Sie überlegen, Ihre Immobilie noch vor dem Frühjahr zu verkaufen? Die Wintermonate bieten dafür bessere Voraussetzungen, als viele denken. Sprechen Sie mit uns und lassen Sie sich unverbindlich beraten, wie wir Ihren Verkauf auch in der kalten Jahreszeit erfolgreich begleiten können.

 

 

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Warum Immobilien eine gute Altersvorsorge sein können

Die gesetzliche Rente allein reicht für viele Menschen nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Deshalb gewinnt die private Vorsorge zunehmend an Bedeutung. Immobilien spielen dabei seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle. Wer frühzeitig investiert, profitiert nicht nur von laufenden Einnahmen, sondern auch von der langfristigen Wertentwicklung. Ein Immobilieninvestment ist keine kurzfristige Spekulation, sondern ein strategischer Baustein für finanzielle Stabilität im Ruhestand.

 

 

Ein wesentlicher Vorteil von Immobilien als Altersvorsorge liegt in den planbaren Einnahmen. Vermietete Wohnimmobilien können über viele Jahre hinweg konstante Mieteinnahmen generieren, die im Alter eine wertvolle Ergänzung zur Rente darstellen. Besonders attraktiv ist dieser Effekt, wenn das Objekt bis zum Renteneintritt weitgehend oder vollständig abbezahlt ist. Dann fließen die Einnahmen größtenteils als verfügbares Einkommen. Gleichzeitig bieten Mietanpassungen einen gewissen Schutz vor Inflation, da steigende Lebenshaltungskosten langfristig in den Mieten berücksichtigt werden können. Voraussetzung dafür ist eine realistische Mietkalkulation und eine Lage, die auch in Zukunft nachgefragt bleibt.

Langfristige Wertentwicklung

Neben den laufenden Einnahmen spielt die Wertsteigerung eine entscheidende Rolle. Immobilien sind Sachwerte und haben sich historisch als vergleichsweise stabile Anlage erwiesen. Über Zeiträume von mehreren Jahrzehnten können sich Standortvorteile, Infrastrukturmaßnahmen und allgemeine Marktentwicklungen positiv auf den Immobilienwert auswirken. Entscheidend ist dabei weniger der kurzfristige Marktzyklus als vielmehr ein langer Anlagehorizont. Geduld zahlt sich aus, insbesondere in wachsenden Regionen oder gut angebundenen Städten. Gleichzeitig bietet eine Immobilie Flexibilität: Sie kann später verkauft, vererbt oder selbst genutzt werden und bleibt damit ein vielseitiger Vermögenswert.

Finanzierung mit Weitblick: heute klug planen, morgen profitieren

Der Einstieg in ein Immobilieninvestment erfordert eine solide Finanzierung. Dabei kommt es darauf an, die monatliche Belastung realistisch an die eigene Lebenssituation anzupassen. Eigenkapital, Zinsbindung und Tilgungsrate sollten so gewählt werden, dass auch bei veränderten Rahmenbedingungen ausreichend finanzieller Spielraum bleibt. Fördermöglichkeiten, steuerliche Effekte und langfristige Zinsstrategien spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Wer früh investiert, profitiert zudem von einem längeren Tilgungszeitraum und kann steigende Einkommen im Laufe des Berufslebens gezielt für Sondertilgungen nutzen. Eine vorausschauende Planung schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass das Investment nicht zur Belastung, sondern zur Chance wird.

Sie möchten Immobilien sinnvoll in Ihre Altersvorsorge integrieren und langfristig Vermögen aufbauen? Wir unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Objekte und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine nachhaltige Strategie. Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin und schaffen Sie heute die Grundlage für finanzielle Sicherheit im Alter.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Ischukigor/Depositphotos.com

 

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Mieten oder den Sprung ins Eigenheim wagen?

In Deutschland steigen die Mieten seit Jahren stetig, während zugleich bei vielen Mietern der Traum von den eigenen vier Wänden wächst. Immer mehr Mieter fragen sich daher: Lohnt sich der Schritt ins Eigenheim? Woran erkennt man, ob Miete oder Kauf die bessere Wahl ist?

 

 

Finanzielle Überlegungen: Mietzahlungen oder Eigenheim-Investition?

Mit dem Kauf einer Immobilie zahlen Sie nicht länger Miete, sondern investieren Monat für Monat in Ihr eigenes Vermögen. Dank festgeschriebener Zinsen bleibt die monatliche Kreditrate über Jahre stabil, während Mieten regelmäßig steigen können. Bedenken Sie aber, dass Eigentümer sämtliche Reparaturen und Instandhaltungskosten selbst tragen müssen, während bei Mietern solche Ausgaben meist der Vermieter übernimmt.

Ein Immobilienkauf erfordert eine hohe Anfangsinvestition. Neben solidem Eigenkapital – meist rund 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises – fallen Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Makler an. Diese Hürden verlangen eine sorgfältige Kalkulation. Wer dagegen weiter mietet, braucht kein großes Startkapital, zahlt aber dauerhaft Miete und baut kein Vermögen auf.

Lebenssituation und Zukunftspläne: Flexibel bleiben oder sesshaft werden?

Ihre aktuelle Lebensphase spielt eine entscheidende Rolle bei der Wohnentscheidung. Wer beruflich oft den Wohnort wechselt oder generell ungebunden bleiben will, ist mit einer Mietwohnung meist besser beraten. Ein Umzug ist mit geringem Aufwand und kurzer Kündigungsfrist möglich.

Andererseits bietet ein Eigenheim viel Stabilität und Gestaltungsfreiheit. Wenn Sie planen, sesshaft zu werden – etwa eine Familie zu gründen oder dauerhaft Wurzeln zu schlagen – kann der Kauf ideal sein. In den eigenen vier Wänden kann man frei gestalten, ohne einen Vermieter um Erlaubnis fragen zu müssen. Ein Eigenheim vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, denn niemand kann Ihnen die Wohnung kündigen. Allerdings sind Sie für Reparaturen und Instandhaltung selbst verantwortlich.

Immobilienmarkt 2025: Jetzt kaufen oder noch warten?

Neben den persönlichen Faktoren lohnt sich ein Blick auf die Marktlage. Der Immobilienmarkt schwankt unter dem Einfluss von Zinsen, Angebot und Nachfrage sowie regionalen Preisen. Momentan sind die Bauzinsen zwar höher als vor wenigen Jahren, doch dafür stagnieren die Immobilienpreise oder sind mancherorts rückläufig. Die gebremste Nachfrage eröffnet Käufern mit finanziellem Spielraum neue Verhandlungschancen.

Ob dies der richtige Zeitpunkt für einen Kauf ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Wer es sich leisten kann und ein passendes Objekt findet, hat wenig Grund zu warten und kann die aktuellen Bedingungen nutzen. Wer hingegen wenig finanziellen Spielraum hat oder noch kein geeignetes Angebot gefunden hat, bleibt vorerst besser Mieter. Letztlich muss der Kauf zum eigenen Budget und Lebensplan passen – wichtiger als perfektes Timing.

Noch unentschlossen? Wir beraten Sie gerne persönlich. Wir bieten Ihnen eine persönliche Beratung und zeigen Ihnen Optionen auf, die zu Ihren Bedürfnissen passen. Kontaktieren Sie uns – gemeinsam finden wir heraus, welche Lösung die beste für Sie ist.

 

 

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Die verschiedenen Arten von Immobilienkäufern und wie man sie für einen gelungenen Verkauf anspricht

Der Immobilienmarkt in Regensburg und Umgebung ist genauso vielfältig wie die Menschen, die eine Immobilie kaufen möchten. Als Verkäufer profitieren Sie davon, die verschiedenen Arten von Immobilienkäufern zu kennen und sie gezielt anzusprechen. So erhöhen Sie die Chancen auf einen erfolgreichen und reibungslosen Verkauf.

Barrierefrei umbauen: So erreichen Sie mehr Lebensqualität

Ein barrierefreier Umbau ermöglicht es Ihnen, Ihre Immobilie zukunftssicher und komfortabel zu gestalten. Dabei steht neben der uneingeschränkten Nutzung auch eine spürbare Steigerung der Lebensqualität im Vordergrund – unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Zuhause mit gezielten Maßnahmen anpassen und langfristig profitieren können.

Wie läuft ein Immobilienverkauf in Regensburg ab?

Der Angebotspreis ist die erste Botschaft, die ein Käufer über Ihre Immobilie erhält – und er entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg eines Verkaufs. Wer zu hoch pokert, riskiert langwierige Leerstände. Wer zu niedrig ansetzt, lässt bares Geld liegen. Doch wie gelingt die richtige Preisfindung? Dieser Artikel zeigt, welche Einflussfaktoren zählen und wie Sie mit…

Immobilienmarkt 2025: Welche Lehren können Verkäufer und Käufer ziehen?

Das Immobilienjahr 2025 hielt einige Überraschungen bereit. Zeit für einen Rückblick: Wie haben sich Preise, Verkaufszahlen und die Nachfrage entwickelt – und welche wirtschaftlichen oder politischen Einflüsse haben den Markt geprägt?

Nach dem Einbruch von 2023 haben sich die Immobilienpreise 2025 wieder leicht erholt. Bundesweit legten die durchschnittlichen Wohnimmobilienpreise um wenige Prozent zu. Von den Höchstständen von 2022 bleiben die Werte vielerorts noch entfernt, doch der Preisverfall ist vorerst gestoppt. Die Nachfrage blieb zwar vorhanden, aber hohe Finanzierungszinsen und konjunkturelle Unsicherheiten führten dazu, dass Kaufentscheidungen deutlich vorsichtiger getroffen wurden.

Die Schere zwischen den Regionen ging 2025 weiter auseinander: In begehrten Großstädten zogen die Preise weiter leicht an, während strukturschwache Gegenden und überhitzte Umlandregionen Stagnation oder leichte Rückgänge verzeichneten. Die Zahl der Immobilienverkäufe blieb unter dem Niveau der Boomjahre. Viele Eigentümer zögerten mit dem Verkauf, da sich die Spitzenpreise vergangener Jahre nicht mehr erzielen ließen. Käufer wiederum nahmen sich mehr Zeit und verhandelten selbstbewusster.

Zinsen, Baukrise, Regulierung – die Einflussfaktoren 2025

Die gestiegenen Bauzinsen der Vorjahre bremsten 2025 viele Kaufwillige aus. Erst zur Jahresmitte begann die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen wieder zu senken, was Finanzierungskonditionen etwas entspannte. Dennoch lagen Immobilienkredite mit rund 3 Prozent deutlich über dem Niveau der vorigen Nullzins-Jahre – ein Umbruch, an den sich private Käufer und Kleinanleger erst gewöhnen mussten.

Die Bundesregierung verlängerte die Mietpreisbremse, verfehlte jedoch erneut ihr Ziel von 400.000 neuen Wohnungen. Hohe Baukosten und unsichere Förderbedingungen führten mancherorts zum Baustopp – die „Baukrise“ machte Schlagzeilen. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung durch Zuwanderung, was den Wohnungsbedarf in vielen Städten hochhielt. Manche Kleinanleger dachten ihre Kaufpläne zweimal durch, aus Sorge vor strengerer Mietregulierung und sinkenden Renditen.

Ausblick 2026: Was auf Käufer und Verkäufer zukommt

Der Immobilienmarkt dürfte seinen Konsolidierungskurs 2026 fortsetzen. In gefragten Regionen sind leichte Wertzuwächse möglich, während schwächere Lagen eher stabil bleiben oder etwas nachgeben. Ein Bauzins um drei Prozent schafft wieder Planungssicherheit und könnte die Nachfrage leicht beleben – vorausgesetzt, die wirtschaftliche Lage bleibt stabil und es kommen keine neuen Belastungen hinzu.

Verkäufer sollten nicht auf eine schnelle Rückkehr der früheren Höchstpreise hoffen, sondern mit realistischen Angebotspreisen kalkulieren. Insgesamt treffen Käufer und Verkäufer 2026 auf einen ausgeglichenen Markt. Solide Vorbereitung und genaue Kenntnis der regionalen Marktbedingungen werden für beide Seiten entscheidend sein.

Möchten Sie herausfinden, was die Entwicklungen des Jahres 2025 konkret für Ihren geplanten Immobilienverkauf oder -kauf bedeuten? Unsere Experten analysieren Ihren Standort und Ihre persönliche Situation auf Basis aktueller Marktdaten. Kontaktieren Sie uns – wir machen Sie fit für das kommende Jahr und begleiten Sie bei Ihren Immobilienplänen.

 

 

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Wann ein Immobilienverkauf im Pflegefall wirklich helfen kann

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird und in eine stationäre Einrichtung umziehen muss, verändert sich oft das gesamte finanzielle und familiäre Gefüge. Viele Familien stehen plötzlich vor der Frage, wie sich die hohen monatlichen Pflegekosten dauerhaft tragen lassen und was mit dem inzwischen ungenutzten Elternhaus geschehen soll. Ein Immobilienverkauf kann in solchen Situationen eine wirksame Entlastung sein – vorausgesetzt, er wird gut überlegt, respektvoll und ohne Zeitdruck geplant.

 

 

Pflegekosten bewältigen

Pflege ist teuer, und selbst gut organisierte Familien geraten in einem solchen Fall schnell an die Grenze ihrer Belastbarkeit. In vielen Fällen ist das in der Immobilie gebundene Vermögen eine wichtige Ressource, um die Pflege langfristig zu sichern und finanzielle Engpässe zu vermeiden. Ein Verkauf kann dafür sorgen, dass Rücklagen geschaffen werden, die Pflegekosten zuverlässig gedeckt werden können und die Familie nicht Monat für Monat über neue Zahlungswege nachdenken muss. Entscheidend ist, dass der Schritt zum Verkauf nicht als Verlust, sondern als Möglichkeit verstanden wird, den Angehörigen eine stabile Versorgung zu gewährleisten.

Abschied vom Elternhaus

Kaum ein Thema berührt Familien emotional so stark wie das Elternhaus. Oft steckt in den Räumen die gesamte Familiengeschichte, und der Gedanke, diese Tür für immer zu schließen, fällt vielen schwer. Gleichzeitig entsteht ein Spannungsfeld zwischen emotionaler Bindung und der Verantwortung, die bestmögliche Pflege des Angehörigen zu sichern. Wichtig ist, diesen Prozess bewusst zu gestalten. Eine offene Kommunikation innerhalb der Familie, das respektvolle Einbinden des pflegebedürftigen Angehörigen – soweit es seine Situation zulässt – und eine klare gemeinsame Entscheidung helfen, den Schritt besser einzuordnen. Wird der Verkauf nicht als hektischer Akt, sondern als bewusste und wertschätzende Entscheidung betrachtet, können auch emotionale Belastungen gemildert werden.

Struktur statt Druck

Gerade in Pflegefällen sollten Immobilieneigentümer nicht unter Zeitdruck verkaufen, denn spontane Entscheidungen führen selten zu optimalen Ergebnissen. Ein geordneter Verkaufsprozess gibt Raum, notwendige Unterlagen zusammenzustellen, den Zustand des Hauses realistisch einzuschätzen und eine fundierte Wertermittlung durchführen zu lassen. Wenn genügend Zeit eingeplant wird, können Maßnahmen wie kleinere Reparaturen oder eine professionelle Präsentation den Verkaufspreis positiv beeinflussen. Ein erfahrener Makler sorgt dafür, dass der Prozess klar strukturiert bleibt, Interessenten sorgfältig ausgewählt werden und die Familie in jeder Phase entlastet wird. So gelingt es, einen angemessenen Preis zu erzielen, ohne dass die schwierige Situation zusätzlichen Stress verursacht.

Wenn Sie überlegen, wegen eines Pflegefalls eine Immobilie zu verkaufen, um die Pflege zu finanzieren, begleiten wir Sie mit Sensibilität und Diskretion. Wir kümmern uns um alle Schritte im Hintergrund, damit Sie sich auf Ihre Familie konzentrieren können. Melden Sie sich gerne für ein vertrauliches Erstgespräch.

 

 

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Foto: © Syda_Productions/Depositphotos.com

 

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